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(mko) Nicht alltäglich kommt man in den Genuss, mit Rettungshunden üben zu dürfen. Die "Minis" aus Langsdorf hatten hierfür am 1. September einen ganzen Samstag Gelegenheit!

Mit ingesamt zehn Hunden reiste die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes am Samstagmorgen an. Nach einer Vorstellungsrunde, und einer Unterweisung der Kinder durch die acht Hundeführerinnen des DRK im allgemeinen Umgang mit Hunden, machten sich DRK und Minifeuerwehr auf den Weg in ein Waldstück, dass durch HessenForst für die Übung zur Verfügung gestellt wurde. Vor Ort angekommen wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt und mit den jeweiligen Rettungshunden vertraut gemacht. Im Anschluß wurden verschiedene Übungen durchgeführt, bei denen sich die Kinder verstecken und von den Hunden suchen lassen mussten. Da den Hunden die spezifischen Gerüche der Kinder nicht bekannt waren, kamen hier Flächensuchhunde zum Einsatz. Da sich Kinder vor der Pubertät im Geruch stark von Erwachsenen unterscheiden, stellt die Suche von Kindern immer eine besondere Herausforderung für die Hunde dar. Diese Übungen sind für die Rettungshunde also sehr wichtig, um sich an die Gerüche zu gewöhnen.

Zum Mittag lud der Feuerwehrverein Langsdorf zu einer gemeinsamen Stärkung im Feuerwehrhaus ein. Währenddessen versteckten sich einige Mitglieder der Langsdorfer Jugendfeuerwehr im Übungsgebiet.

Frisch gestärkt durften die Kleinen nun die Rettungshunde auf eine realitätsnahe Einsatzübung bei der Suche nach den Jugendlichen begleiten. Die zugewiesene Waldfläche wurde hierfür in vier Suchgebiete unterteilt und aus unterschiedlichen Richtungen mit der Suche begonnen. Teilweise gestaltete sich nicht nur die Suche schwierig für die Rettungshunde, sondern auch

Parallel zum Tag der Feuerwehr in Eberstadt richtete die Abteilung Bettenhausen ebenfalls am vergangenem Sonntag, den 16.09.2018, einen Tag der Feuerwehr aus.

Die Einsatzabteilungen Langsdorf und Bettenhausen zeigten zusammen in einer Übung ihr können bei einem simulierten Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Die eingeklemmte Person wurde zügig unter den Augen der Dorfbevölkerung mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit.

Im Anschluss demonstrierten die jüngsten Bettenhäuser Feuerwehrleute (Minifeuerwehr ab 6 Jahren) ihr im abgelaufenen Übungsjahr erlerntes können. Zahlreiche Zuschauer waren sichtlich begeistert von den Leistungen der kleinsten und bedachten dies mit Applaus.

Anschließend gab es leckeres vom Grill, während der Nachmittagstunden spielte der Musikzug Muschenheim ein zwei Stündiges Platzkonzert. Für die Kinder und Jugendlichen bot die Jugendfeuerwehr Bettenhausen verschiedene Spiele an. Interessierte konnten an diesem Tag auch ihr eigenes kleines Andenken basteln. 

(ab) Am gestrigen Sonntag, den 16.09.2018, öffnete die Abteilung Eberstadt die Türen für die interessierte Bevölkerung. Der Sonntag begann um 9:30 Uhr mit einer Großübung bei der Firma Diehl Landhandel. Hier wurde angenommen das eine Fachfirma, bei Wartungsarbeiten an den Getreideföderanlagen, einen Brand verursachte. Es galt insgesamt sieben Verletzte Personen durch Trupps unter Atemschutz aus dem Firmengebäude zu retten. Die DRK Bereitschaft aus Lich übernahm die Versorgung und Betreuung der geretteten Personen. An der Übung nahmen zudem folgende Feuerwehren teil:

Ordentlich Muskelkater hatten die sieben Einsatzkräfte aus Lich-Bettenhausen, Lich-Eberstadt, Lich-Muschenheim und Reiskirchen-Ettingshausen am Tag nach der erfolgreichen Prüfung zum Rettungsschwimmer.
Dem gegenüber stand aber auch der Stolz über die erfolgreich absolvierten Übungen.

Eine Woche zuvor begann man, unter der Leitung der DRK Wasserwacht Gießen, mit einem theoretischen Block.
Rechtliche Grundlagen, Verhalten im Wasser, Gefahrenvermeidung und Einsatztaktiken wurden geschult.

Nur zwei Tage später traf man sich dann das erste Mal im Licher Hallenbad.
Es folgten praktische Einheiten, um die Schwimmtechniken zu verbessern und die Zeiten im Kraul-, Brust- und Rückenschwimmen (ohne Arme) zu verkürzen.
Beim Streckentauchen musste man die komplette Bahn in einem durch tauchen.

Weitere Ausbildungsziele waren:

(mko) Viele interessierte Bürger besuchten am vergangenen Sonntag, den 02.09.2018, den Tag der Feuerwehr in Birklar. Zurecht, denn die Birklarer hatten wie jedes Jahr um ein unterhaltsames Rahmenprogramm organisiert, dass für groß und klein einiges zu bieten hatte.

Neben Mittagessen, Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken führten die Wehrführer Andreas Wirth (Birklar) und aus Muschenheim (Christopher Menges) durch ein Übungsszenario. Vom Notruf über die Erkundung durch die Fahrzeugführer wurde durch die beiden erfahrenen Führungskräfte auch die eingetzte Ausrüstung erklärt.

Bei einem Gewinnspiel, bei dem die Gäste das Gewicht eines Atemschutzgeräteträgers inkl. Ausrüstung erraten mussten, gab es einen Rauchmelder und Freigetränke zu gewinnen.

Sechs "Mini Grisus" konnten aus der Minifeuerwehr in die Jugendfeuerwehr übernommen werden. Ebenso freute sich die Mini- und Jugendfeuerwehr über die Übernahme eines Rollcontainer, der vom Förderverein angeschafft wurde. Des Weiteren wurden, in Kooperation mit dem Muschenheimer Feuerwehrverein, zwei Übungspuppen angeschafft und an die Abteilungen Birklar und Muschenheim übergeben.

(mko) Bereits zu Jahresbeginn beschlossen die Wehrführer aus Nonnenroth, Ober- und Nieder-Bessingen eine gemeinsame Wald- und Vegetationsbrandübung, die den Ernstfall zwischen den Gemarkungsgrenzen simulieren sollte. Am gestrigen Freitag war es soweit. Die von Jörg Göttsche (Stellv. Wehrführer Nonnenroth) und André Hahn (Wehrführer Ober-Bessingen) ausgearbeitete Übung simulierte einen Vegetationsbrand - südlich der Kläranlage Ober-Bessingen. An der Übung nahmen 35 Einsatzkräfte aus den drei teilnehmenden Ortschaften teil. Unterstützt wurde die Übung durch den Wechsellader (1-66 mit Abrollbehäter Wasser) sowie dem Einsatzleitwagen aus der Licher Kernstadt. Währen die Einsatzkräfte aus Nieder-Bessingen einen Faltbehälter als zwischenpuffer für die Wasserversorgung aufbauten und einen Verteiler als Fahrzeugfüllstation mit dem Lich 7-42 betrieben, begannen die beiden TSF-W aus Ober-Bessingen und Nonnenroth mit der Brandbekämpfung im "Pump-and-Roll" Verfahren. Bei diesem Verfahren wird mittels Wasser, dass sich im Tank der Löschfahrzeuge befindet, während der Fahrt mit Schnellangriff oder am Fahrzeug befestigten Druckschläuchen eine Brandbekämpfung durchgeführt, während das Löschfahrzeug in Bewegung bleibt. Parallel dazu bauten zwei Trupps aus Nieder-Bessingen einen statischen Löschangriff an dem bereitgestellten Verteiler auf.

Übungsleiter Göttsche war mit dem Verlauf zufrieden. Ohne große Probleme konnte der Pump-and-Roll Betrieb aufgebaut und durchgeführt werden. Der Pufferspeicher der Nieder-Bessinger erwies sich als hilfreich und auch der Wechsellader, der das Wasser aus Hydranten oder Wasserspeichern der Umgebung zum Pufferspeicher transportieren konnte, wurde ebenfalls gut eingebunden.
Auch Einsatzleiter Stefan Leipold (Wehrführer Nonnenroth) war mit dem Ablauf zufrieden.
Marco Römer (Stadtbrandinspektor Lich), der die Übung beobachtete, nutzte mit Holger Merle die Gelegenheit das auf dem Einsatzleitwagen der Kernstatt verlastete taktische Unterstützungsmaterial in den Übungsverlauf einzubinden.