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(ab) Am vergangenen Dienstag wurde, im Rahmen einer kleinen Feierstunde, das neue Einsatzfahrzeug an die Einsatzabteilung Eberstadt übergeben. Hierbei handelt es sich um ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) welches dazu dient, weiteres Personal an die Einsatzstelle zu befördern. Das neue Fahrzeug mit dem Funkrufnamen "Florian Lich 4-19", ausgestattet mit einer Heckwarneinrichtung, Blitzleuchten zur Verkehrsabsicherung und einem zusätzlichen Notfallrucksack, ergänzt somit das in Eberstadt vorgehaltene TSF-W "Florian Lich 4-48", welches über Sitzplätze für eine Staffelbesatzung verfügt (6-Personen), jedoch mit Material für eine Gruppe (9-Personen) beladen ist.

Wehrführer André Schäfer dankte dem Förderverein der Eberstädter Feuerwehr herzlich für die Mitfinanzierung des neuen Fahrzeuges. Ebenso dankte er den beiden Stadtbrandinspektoren und Herrn Bürgermeister Bernd Klein für die gelungene Umsetzung des Projektes. Das neue Fahrzeug konnte sich laut Bürgermeister Klein und dem stellvertretendem Stadtbrandinspektor Marco Hahn bereits bei einem größeren Unfall auf der B457 bewähren. Wehrführer André Schäfer erhielt die Schlüssel des neuen Fahrzeuges offiziell aus den Händen von Marco Hahn. Ein weiteres Grußwort sprach der stv. Stadtbrandinspektor der Stadt Münzenberg, Markus Brückel, der seit vielen Jahren ein freundschaftliches Nachbarschaftsverhältnis zu den Brandschützern in Eberstadt aufrechthält. Das Blasorchester spielte ein Musikstück, um das neue Fahrzeug recht herzlich in Eberstadt willkommen zu heißen. Danach folgte der traditionelle Eiermarsch, dieses Jahr angeführt durch das neue MTW und gefolgt durch dessen Vorgänger-Fahrzeug, ein Ford-Transit Pritschenwagen (Gerätewagen-Nachschub "Florian Lich 4-63"), welches einem neuen Besitzer zugeführt wird.

 

Stadtbrandinspektor Marco Römer wurde auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Lich am Samstag, den 24.03.2018, einstimmig im Amt bestätigt.

(ab) Viele Worte des Dankes richtete Stadtbrandinspektor Marco Römer an die verschiedenen ehrenamtlichen Aufgabenträger innerhalb der Feuerwehr Lich bei der Eröffnung der Jahreshauptversammlung, die vom Musikzug Muschenheim musikalisch untermalt wurde. Neben dem Wehrführerausschuss, dem Team Öffentlichkeitsarbeit und Personal, den Gerätewarten Döll und Geiger, die für das gesamte Stadtgebiet die Schlauchüberprüfung und Registrierung übernommen hatten, sowie den Verantwortlichen für Digitalfunk und Atemschutzgeräte bedankte sich Römer auch ausdrücklich bei den unterstützenden Firmen, die den Einsatzkräften der Feuerwehr Lich unter Vorlage ihres Dienstausweises Rabatte einräumen. Auch den Fördervereinen, die tatkräftig die öffentlich-rechtliche Feuerwehr unterstützen, dankte Römer.
Die Atemschutzgeräteträger sind besonders bei der Aus- und Weiterbildung gefordert, da diese bei einem Brandeinsatz ein besonderes Risiko tragen. Eine besondere Freude war es daher, dass die Licher Brauerei ein Gaswarnmessgerät an die Feuerwehr Lich übergab. Eine weitere Unterstützung um die Arbeit der Einsatzkräfte sicherer zu machen.
Über das vergangene Jahr gab es einiges zu Berichten. Römer erwähnte den Stadtpokal der Jugendfeuerwehren im Mai, einen Waldbrandeinsatz, ein Seminar für Führungskräfte, die Übergabe von Förderbescheiden für verschiedene Anschaffungen sowie einen Gefahrguteinsatz des Löschzuges Gießen 11, der als Katastrophenschutzeinheit des Landkreises für Großschadenslagen bereitsteht, auf der Bundesautobahn 5.

Auch die CTIF Wettkampfgruppe aus Nieder-Bessingen hat im vergangenen Jahr viel erreicht. Neben der Ausrichtung des jährlichen Hallen-Kuppelcup war Nieder-Bessingen auch eine Station des Deutschlandpokals. Besonders erfreulich war die Leistung der Nieder-Bessinger Feuerwehrsportler, die auf der Feuerwehrolympiade in Villach (Österreich) mit je einer Damen- und einer Herrenmannschafft starten konnten. Beide Teams haben eine Silbermedaille mit nach Hause gebracht.

Einsatzschwerpunkt war auch in diesem Jahr wieder die B457. Auf dieser Straße waren insgesamt acht Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Drei Verkehrsunfälle gab es auch auf der L3053. Anschließend zog SBI Marco Römer Bilanz über seine fünfjährige Amtszeit. Er dankte vor allem den vielen Betreuern und Verantwortlichen aus dem Bereich der Jugendarbeiten. Dem Blasorchester Eberstadt und dem Musikzug Muschenheim dankte er für die Präsentation der Feuerwehr Lich nach außen. Bürgermeister Bernd Klein lobte er für die Zusammenarbeit mit Ihm. Marco Hahn, stellvertretender Stadtbrandinspektor, versorgte im Anschluss die Versammlung mit Zahlen. Die Feuerwehr Lich verfügt über insgesamt 227 ehrenamtliche Einsatzkräfte. In den Jugendfeuerwehren engagieren sich 99 Jugendliche in ihrer Freizeit. Die Minifeuerwehr hat 88 Mitglieder. Es galt für die Einsatzkräfte im Jahre 2017 insgesamt 195 Einsätze abzuarbeiten. Hierbei wurden 366 Stunden geleistet. Es konnten im Landkreis 66 Lehrgänge und auf Landesebene 22 Lehrgänge und Seminare besucht werden.

Im Anschluss folgte der Bericht von Stadtjugendfeuerwehrwart Patrick Kammer. Er startete seinen Bericht mit einer Umfrage, welcher der anwesenden Einsatzkräfte vorher die Jugendfeuerwehr besucht hatte. Dass dies ein Großteil der Einsatzkräfte bejahen konnte zeigt, wie wichtig die Jugendfeuerwehr für die Nachwuchsgewinnung der Einsatzkräfte ist. Kammer dankte allen Jugendfeuerwehrwarten und ihren Betreuern für die geleistete Arbeit. Neben dem traditionellen Einsammeln der Weihnachtsbäume zu Beginn des Jahres war einer der zentralen Höhepunkte der Jugendfeuerwehren ein gemeinsamer Ausflug in den Europa-Park in Rust. Die Jugendfeuerwehr aus Eberstadt gewann auch in diesem Jahr den Stadtpokal. Im Bereich der Minifeuerwehr gab es das zehnjährige Jubiläum der Minifeuerwehr aus der Kernstadtabteilung zu feiern. Dieses wurde im Rahmen der Minifeuerwehr Olympiade, die am Tag der Feuerwehr in der Kernstadt Lich stattfand, gefeiert.

Bernd Klein überbrachte die Anerkennung und den Dank des Magistrates und der Stadtverordnetenversammlung für den Schutz der Bevölkerung. Er dankte ebenfalls allen in den Jugendabteilungen engagierten Einsatzkräften.

Nun berichtete Kreisbrandmeister Wolfgang Then über die Neuerungen im Bereich der Brandschutzaufsicht des Landkreises Gießen. Er berichtete auch über den Gefahrgutunfall auf der Autobahn 5, sowie die Einführung der digitalen Alarmierung. Ebenso berichtete er über das Tierrettungskonzept für Großtiere und die virtuelle Schulungsmöglichkeit für Feuerwehr Führungskräfte.

Auch Sebastian Finck vom Kreisfeuerwehrverband richtete ein Grußwort an die Versammlung. Er berichtete über die Förderung des Verbandes im Bereich der öffentlich-rechtlichen Feuerwehr. Er lobte zudem das Team Öffentlichkeitsarbeit, welches hervorragende Werbung für die Feuerwehr Lich machen würde.

Bereitschaftsleiter des DRK Lich Mario Brandel dankte für die gute Zusammenarbeit. Ebenso nutzte er die Gelegenheit für die Veranstaltungen im Rahmen von 150 Jahren DRK Lich zu werben.

Zahlreiche Ehrungen folgten auf die Grußworte. Das silberne Brandschutzehrenabzeichen am Bande wurde verliehen an Ronald Köhler (Langsdorf), Christian Reitschmidt (Lich), Johannes Mader (Lich) und Anke Raab (Bettenhausen).
Das goldene Brandschutzehrenabzeichen am Bande wurde verliehen an Peter Keck (Langsdorf) und Friedrich Mathes (Bettenhausen).
Die goldene Ehrennadel wurde verliehen an Karl Herrmann Weber (Nieder-Bessingen).
Das Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen Darmstadt in Gold für 50 Jahre wurde verliehen an Elmar Sandhofen (Lich) und Reinhard Rau (Lich).
Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen in Bronze (15) erhielten Markus Pompalla und Markus Kerscher (beide Nieder-Bessingen).

Die Florian-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr wurde überreicht an Patrick Kammer (Muschenheim) und Hans-Jörg Fischer (Lich).

Das Ehrenzeichen für Feuerwehrmusiker in Bronze für 15 Jahre erhielten Rebekka Momberger, Esther Weil, Sarah Weil, Kevin Brucker und Rebecca Geitel.
Das Ehrenzeichen für Feuerwehrmusiker in Silber für 25 Jahre erhielten Katharina Lang und Christoph Viel.
Das Ehrenzeichen für Feuerwehrmusiker in Gold für 40 Jahre erhielten Marco Raab, Kerstin Eise, Jörg Roth, Elmar Kammer, Jörg Krausch, Heiko Krausch, Mathias Krausch und Ute Schlaf.

Das Ehrenzeichen für Feuerwehrmusiker in Gold für besondere Verdienste erhielt Dieter Geitel.

Stadtbrandinspektor Marco Römer und Bürgermeister Bernd Klein beförderten Johannes Mader, Sebastian Döll und Axel Behle zum Brandmeister. Oberbrandmeister wurden Stefan Albohn und Christian Stein. Der stellv. Stadtbrandinspektor Marco Hahn wurde zum Hauptbrandmeister befördert.

Markus Pompalla (Nieder-Bessingen), Michael Nachtigall (Ober-Bessingen) und Peter Wissig (Muschenheim) wurden aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen. Als neue Wehrführer im Stadtgebiet eingesetzt und als Ehrenbeamten vereidigt wurden Christopher Menges (Wehrführer Muschenheim) und Hendrik Metzger (stellv. Wehrführer Muschenheim), Dierk Keil (Wehrführer Nieder-Bessingen) und Markus Kerscher (stellv. Wehrführer Nieder-Bessingen), Andre Hahn (Wehrführer Ober-Bessingen) und Jens Kühn (stellv. WF Ober-Bessingen), Andreas Wirth (Wehrführer Birklar) und Marcel Bendig (stellv. Wehrführer Birklar)

In die Einsatzabteilung neu aufgenommen wurden:

Jannik Becker, Lucas Eise, Tim Nier, Steffen Müller, Robin Rieger, Angelika Hutchinson, Alexander Schultheiß, Mika Bauer, Tim Stürmer, Philipp Gütlich, Christoph Roth, Erik Eirich, Felix Stechmann, Henri Schulz.

Eine Anerkennungsprämie für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Rene Bausch, Alexander Geiger, Frank Krämer, Sebastian Nachtigall, Steffen Rühl und Tim Sames. Eine Anerkennungsprämie für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Sven Herrmann, Ronald Köhler, Stefan Rauch, Christian Römer und Martina Schäfer. Eine Anerkennungsprämie für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Michael Bach, Markus Kerscher, Heiko Krausch, Jörg Krausch, Holger Sandhofen und Klaus Walther.

Im Anschluss an die Ehrungen, Beförderungen und Berufungen fand die Wahl zum Stadtbrandinspektor statt. Per Akklamation wurde Marco Römer einstimmig im Amt bestätigt.

 

(Bilder folgen!)

(ab) Am Samstag, den 10.03.2018, trafen sich 20 Einsatzkräfte aus Eberstadt, welche sich auf Standortebene zum Thema "Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall" fortbildeten. Im ersten Teil, der das „Wie, wo und was“ in der Theorie behandelte, wurden die grundlegenden Abläufe in der Gruppe erarbeitet. Gerade das Thema Verkehrsunfall ist aus Sicht der Feuerwehr sehr umfangreich und benötigt ständiges Fortbilden der Mannschaft. Da sich die Technik stets weiter entwickelt, muss die Feuerwehr in Theorie und Praxis hin und wieder „geupdatet“ werden, um immer auf dem Stand der Technik zu bleiben. Im Unterrichtsteil frischte man das Wissen zu folgenden Themen auf: Absicherung der Einsatzstelle, Patienten orientierte und schonende Rettung von Verletzten, schnelle Rettung von Verletzten (ehemals Crashrettung), Airbagsysteme, Vorgehensweise nach Feuerwehr Dienstvorschrift 3. Nach dem Mittagessen wurde das zuvor vermittelte Wissen in der Praxis getestet.  Unterstützt von Einsatzkräften der Kernstadtabteilung welche mit einem hydraulischen Rettungssatz und der zugehörigen Ausrüstung nach Eberstadt gekommen waren, wurde es ernst. Das Team unter Leitung von Timo Schnepf zeigte den Umgang mit dem für die Eberstädter Einsatzkräften nicht alltäglichen Arbeitsgerät. Nach einer kurzen Einweisung hatte jeder die Möglichkeit anhand des Einsatzes von Tischtennisbällen den Umgang mit dem Gerät zu üben. Nach diesem Training kam man zum weiteren Teil der Praxisausbildung. Auf dem Hof galt es nun ein Schrottauto zu zerlegen. Das Auto wurde zur Verfügung gestellt von der Firma Maxi Lift aus Fernwald. Hierbei lag der Augenmerk auf den Inhalten der vorangegangenen Theorie. Wie bekomme ich einen Zugang zum Fahrzeug um einen Ersthelfer ins Innere schicken zu können? Welche Gefahren können von einem verunfallten Fahrzeug ausgehen? Wie geht es weiter, wenn ich einen ersten Zugang geschaffen habe, um die Verletzten zu betreuen. Es wurden mehrere Szenarien beübt. U.a. lag das Auto auch auf der Seite, was eine andere Herangehensweise erforderlich machte. Letztendlich wurden die Dummies gerettet und alle Einsatzkräfte konnten mit neu erlerntem oder aufgefrischtem Wissen den Übungstag abschließen. Ein besonderer Dank geht an die Einsatzkräfte aus der Kernstadt, die sich den Tag Zeit genommen haben um mit den Kameraden aus Eberstadt Ihr Wissen zu teilen. Nur gemeinsam kann man bei einem Verkehrsunfall sicher und effizient helfen.

 

(ab) 45 Feuerwehrmänner und –frauen sind in der Feuerwehr Langsdorf aktiv. 14 Einsätze hatte die Langsdorfer Feuerwehr abzuarbeiten. Einen Schwerpunkt bildete hier die B457 mit insgesamt sechs Einsätzen bei Verkehrsunfällen. Sieben Lehrgänge und Seminare wurden besucht, darunter ein Gruppenführer Lehrgang in Kassel. Im Jahr 2017 wurden 21 Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt, ein Höhepunkt war die große Gemeinschaftsübung der Einsatzabteilung mit der Jugend- und Minifeuerwehr im Neubaugebiet. Dort galt es ein Feuer zu löschen und eine verletzte Person zu retten sowie zu versorgen. Stephan Roth konnte 2017 eine Übungsbeteiligung von 100 % aufweisen. Zum Einsatz kommt seit 2017 auch als neues Fahrzeug ein Mannschaftsransportwagen (MTW), wobei ein Teil des Wagens vom Verein bezuschusst wurde. Kurzfristig hielt die Feuerwehr Langsdorf eine Brandschutzerziehung in der Grundschule in Langsdorf ab, diese Unterweisung soll im Jahr 2018 auf die weiteren Altersstufen angepasst und intensiviert werden. Ebenso soll 2018 der Schwerpunkt wieder auf die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen gesetzt werden.

(ab) Am Freitag den 02.03 hielt die Einsatzabteilung Muschenheim ihre Jahreshauptversammlung ab. Der stellvertretende Wehrführer Christopher Menges leitete die Sitzung. Zu Beginn wurde den verstorbenen ehemaligen Einsatzkräften gedacht. Zur Zeit sind 23 Einsatzkräfte in der Muschenheimer Feuerwehr aktiv. Man musste im Kalenderjahr 2017 insgesamt zu 17 Einsätzen ausrücken, darunter dreimal nach Kloster Arnsburg. 144 Stunden wurde während der Einsätze abgeleistet. Ebenfalls wurde bei zwei unangekündigten Übungen in Muschenheim das von den Einsatzkräften erlernte Wissen aus Theorie und Praxis abverlangt. Insgesamt bildeten sich 13 Feuerwehrleute bei Lehrgangsbesuchen wie „Erste Hilfe Seminar, Grundlehrgang, Atemschutzgeräteträgerlehrgang, Fachberater Bevölkerungsinformation und Medienarbeit, virtuelle Taktikschulung für Führungskräfte und eine Fortbildung für Feuerwehrsanitäter“ weiter. In einer von Christopher Menges verlesenen Erklärung stellte Wehrführer Peter Wissig sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Im Folgenden berichtete die Alters- und Ehrenabteilung u.a. noch positiv von einem gemeinsamen Frühstück und der Musikzug über sein Neujahrskonzert im vergangenen Jahr und seinen Ausflug an den Bodensee.

(ab) "Person in Eis eingebrochen", so lautete das Übungsszenario am Freitag den 02.03. Der Übungsort war auf den zugefrorenen Mönchsteichen bei Kloster Arnsburg, dabei wurde die "Rettung von in das Eis eingebrochenen Personen mit Hilfsmitteln“ geübt. Die Übung ausgedacht und organisiert hatten Marco Hahn (stellvertretender Stadtbrandinspektor) zusammen mit Tim Hofmann und Carsten Klarholz von der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes vom Kreisverband Marburg-Gießen. Die Feuerwehr Lich nahm mit den Einsatzabteilungen Nieder–Bessingen und Ober–Bessingen, gemeinsam mit der Feuerwehr Linden und der Wasserwacht des DRK an der Übung teil. Die Einsatzkräfte der Wasserwacht und der Feuerwehr übten an insgesamt drei Stationen das Retten von „in das Eis eingebrochenen Personen mit verschiedenen Hilfsmitteln.“ Als Hilfsmittel kamen ein sogenanntes Rettungsbrett (Spineboard), Leiterteile und der Gurtretter zur Anwendung. Freiwillige aus allen an der Übung beteiligten Organisationen konnten alles ausprobieren und praktisch anwenden. Ebenso konnten die Einsatzkräfte mittels Überlebensanzügen in die mit der Motorkettensäge in das Eis geschnittenen Löcher in das eisige Waser gehen, um sich retten zu lassen. Die Eisdicke wurde von der Wasserwacht im Voraus bestimmt. Eine zusätzlicher Übungsschwerpunkt für die Feuerwehr Ober-Bessingen war das Ausleuchten der Eisfläche mit einem Power Moon (Licht Ballon), der durch den neuen Anhänger "Strom" betrieben wurde. Nach gut drei anstrengenden Stunden ging es für die Einsatzkräfte in das wohl verdiente Wochende.

 

Die Feuerwehr Lich hat verschiedene Einsatzschwerpunkte auf die insgesamt acht Einsatzabteilungen im Stadtgebiet aufgeteilt. So ist die Einsatzabteilung Nieder-Bessingen mit Ölsperren und Rettungsboot ausgestattet, um alle Einsatzfälle rund um Gewässer bearbeiten zu können. Die Einsatzabteilung aus Ober-Bessingen mit dem Schwerpunkt "Beleuchtung und Strom" unterstützt regelmäßig beim Ausleuchten von Einsatzstellen und, dank des neuen Anhänger "Strom" mit Lichtmast und Stromerzeuger, bei der Energieversorgung. Das alles zusätzlich zu den Feuerwehrüblichen Einsatzszenarien.