Lich (ck)

Am heutigen Abend kamen über 60 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Lich zur theoretischen Atemschutzschulung und zur Übergabe der neuen Helme.
Stadtbrandinspektor Marco Römer und sein Stellvertreter Holger Merle verteilten an alle aktiven Atemschutzgeräteträger neue Helme der Fa. Rosenbauer. Diese Helme haben gegenüber der bisherigen "Aluminiumschalen" zahlreiche Vorteile und erfüllen die neuesten Normen. Zudem ist die Lebens- und Nutzungsdauer um ein vielfaches länger.
Damit die Helme auf jeden Kopf individuell eingestellt wurden, war ein Vertreter der Fa. Giebler-Feuerschutz vor Ort um die Einsatzkräfte entsprechend zu instruieren und Hilfestellung zu geben.

Im Anschluss referierte Carsten Kestawitz über die grundsätzliche Vorgehensweise im Atemschutzeinsatz, erklärte das richtige Handeln bei der Türöffnung und zeigte nochmals die Sicherheitstrupptasche, in der alles für einen Atemschutznotfall verstaut ist.

Lich (ck)

Wie den Medien in den letzten Wochen und Monaten zu entnehmen war, nehmen Notfälle, bei denen eine erhöhte CO (Kohlenstoffmonoxid) Konzentration ursächlich ist, zu.
Seien es falsch eingestellte Öfen in schlecht gelüfteten Räumen, Selbstmordversuche oder wie in diesem Jahr in Langgöns geschehen, ein tödlicher Zwischenfall bei der Übernachtung in einem Auto.

Hier besteht natürlich auch große Gefahr für die Einsatzkräfte die helfen wollen.
Um die Gefahr die vom unsichtbaren und geruchlosen Gas ausgeht sofort erkennen zu können, wurden nun alle Einsatzabteilungen der Feuerwehr Lich mit einem CO-Warngerät der Fa. Dräger ausgestattet.

Der vorgehende Einheitsführer oder erste Trupp nimmt das Gerät mit zur Erkundung um sicher zu sein, das hiervon keine Gefahr ausgeht.
Bei Brandeinsätzen wird das Gerät nicht eingesetzt, da es hier auf jeden Fall zu einer erhöhten CO-Konzentration kommt, weshalb hier dann auf Atemschutzgeräte zurück gegriffen wird.

Bild:Fa.Dräger

Birklar/Bad Nauheim (ffb)

Am Samstag den 24.11.2012 machte die Jugendfeuerwehr Birklar einen Ausflug nach Bad Nauheim. Unter der Leitung von Benjamin Born und Marcel Bendig ging es diesmal „auf das Glatteis" im Eisstadion. Hier konnten die Jugendlichen Ihr Können beim Schlittschuhlaufen zeigen. Danach gab es noch eine Stärkung in einem mit großem „M" bekannten Fastfood-Restaurant in Butzbach, bevor man dann wieder den Heimweg nach Birklar antrat. Alles in allem eine sehr willkommene und gelungene Abwechslung zur sonst üblichen feuerwehrtechnischen Ausbildung.

Gemeinschaftsübung Jugendfeuerwehr Eberstadt (mn)

Mit aufheulender Sirene um 10:30 Uhr, begann die traditionelle Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehr der Stadt Lich, welche am Tag der Deutschen Einheit in Eberstadt
durchgeführt wurde.

Als Szenario nahm man an, dass ein Kugelblitz in die Mehrzweckhalle am Dorfgemeinschaftshaus in Eberstadt eingeschlagen und dadurch der Dachstuhl in Brand geraten war.

Mit acht Jugendfeuerwehren wurde ein massiver Löschangriff vorgenommen.
Die eingesetzten Kräfte verteilte man auf die Römerstraße und Münzenbergerstrasse.

Lich (ck)
Freitagnachmittag und heute Vormittag fragten sich so manche Kunden Licher Supermärkte was denn hier passiert sei - so stand doch die Feuerwehr mit einigen Fahrzeugen und Einsatzkräften auf dem Parkplatz.
Grund der Anwesenheit war die diesjährige Rettunskartenaktion.
Dabei verteilte die Feuerwehr Lich kostenfrei Rettungskarten an interessierte Personen.
Auf diesen Rettungskarten ist eingezeichnet wo im jeweiligen Fahrzeug z.B. Airbags, Karosserieverstärkungen, Batterien oder Tanks vorhanden sind.
Diese Informationen können, im Falle eines Unfalls und der anschließenden Rettung, wertvolle Zeit gewinnen und eine schnellere Rettung bedeuten.

In kurzer Zeit waren bereits über 500 solcher Karten verteilt.
Zudem nutzte die Feuerwehr Lich um über ihre Arbeit aufzuklären und den Bürgern die Arbeit ihrer Feuerwehr näher zu bringen.

Sollten Sie nicht dabei gewesen sein, wünschen jedoch auch so eine Rettungskarte können Sie sich diese weiterhin kostenfrei auch auf der Webseite des ADAC herunterladen und ausdrucken. >>> www.adac.de/rettungskarte

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