Muschenheim (stö)
Gleich fünf Einsatzabteilungen der Feuerwehr Lich, die benachbarte Einsatzabteilung Münzenberg und die Rotkreuz Bereitschaft Lich waren am vergangen Samstag in eine aufwändige Schauübung in Muschenheim eingebunden. Abgelenkt von einem stark rauchenden Wohnhausbrand, waren zwei Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung Hessengasse Brückgasse, zusammengestoßen. Dabei wurde der Fahrer eines PKWs eingeklemmt, der Fahrer des LKWs erlitt einen Schock. Dementsprechend hatten die Hilfskräfte nicht nur mit dem ausgedehnten Feuer, sondern ebenso mit einer anspruchsvollen technischen Hilfeleistung zu kämpfen.
Dresden/Lich (ck)
Am heutigen Morgen, um kurz nach Mitternacht, starteten über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK aus dem Landkreis Gießen, um die örtlichen Einsatzkräften in der Region Dresden beim andauernden Hochwassereinsatz zu unterstützen.
An diesem Einsatz beteiligen sich auch neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Lich, die mit dem Löschfahrzeug aus Langsdorf eingesetzt werden.
Diese gehören dem Löschzug Gießen 11 an.
Auf Youtube gibt es ein Video der Abfahrt: Link zu Youtube (nicht vom Mobilgerät abspielbar)
Birklar (stö)
Eigentlich hatten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lich auf einen sonnigen Morgen gefreut, um die Ausbildungseinheit „Absturzsicherung" zu absolvieren, doch die Sonne hatte es sich anders überlegt. Nichtsdestotrotz kamen die Feuerwehrleute ins Schwitzen, als einer nach dem anderen den Limesturm zwischen Birklar und Muschenheim bestieg. Natürlich führte der Weg nach oben nicht über die gewöhnlich Treppe und auch das Ziel war nicht die Aussichtsplattform sondern das Geländer des Turms – und zwar von außen.
Andreas Wirth, Wehrführer der Einsatzabteilung Birklar, leitete die Ausbildungsveranstaltung, an der Einsatzkräfte aller acht Einsatzabteilungen der Feuerwehr Lich teilnehmen konnten. Nach einer Einführung in Sachen Seile, Sicherung und Knoten & Stiche, galt es für die ersten Teilnehmer bereits den Turm zu erklimmen. Bilder sind unterhalb des Beitrags in der Gallerie zu finden :)
Weiterlesen: Ausbildungseinheit "Absturzsicherung" am Limesturm
Schadenarme Löschtaktiken sind bei den Feuerwehren zur Zeit ein stark diskutiertes und forciertes Thema. Da kommt das Projekt der SV SparkassenVersicherung, die in einer großen Aktion von 2012 bis 2014 die Feuerwehren ihrer KRISTALL-Mitgliederschaft mit einem mobilen Rauchverschluss ausrüsten will, genau richtig. Der mobile Rauchverschluss versetzt die Feuerwehr in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch sehr viel besser als bisher zu kontrollieren und zu begrenzen.
Die acht Orts-Feuerwehren der Stadt Lich freuen sich über die neuen, für die Stadt Lich kostenlosen Rauchverschlüsse der SparkassenVersicherung. Insgesamt acht Verschlüsse mit einem Einzelwert von ca. 450,- € konnte jetzt Bürgermeister Bernd Klein für seine Feuerwehren von Andreas Krug (Geschäftsführer) und Jens Barkemeyer (Firmenkundenbetreuer) vom S-Versicherungsservice Mittelhessen am 20.04.2013 übernehmen. Damit entlastet der Versicherer den kommunalen Haushalt der Stadt Lich um ca. 3.600,- € .
Weiterlesen: Acht "mobile Rauchverschlüsse" für die Feuerwehr der Stadt Lich übergeben
Um kurz nach 17 Uhr alarmierte die Leitstelle in Giessen den Löschzug mit dem Stichwort "Waldbrand".
Dieser Löschzug besteht aus Mitgliedern aller acht Einsatzabteilung und ist für Großschadensfälle und überörtliche Einsätze aufgestellt.
Bereits wenige Minuten später traf man sich am Treffpunkt in der Ringstraße in Lich.
Zugführer Marco Hahn teilte das Personal auf die drei Einsatzfahrzeuge (Löschgruppenfahrzeug Lich, Löschgruppenfahrzeug Langsdorf und Mannschaftstransporter Lich) ein und fuhr zur Einsatzstelle zwischen Lich und Nieder-Bessingen.
Die neun Einsatzkräfte des LF Lich waren für die Brandbekämpfung zuständig und die neun Einsatzkräfte des LF Langsdorf kümmerten sich um Wassernachschub.
Zur Brandbekämpfung kamen auch Motorsägen zum Einsatz um eine Brandschneise zu schlagen.
Wasser musste aus einem 200m entfernten Seitenarm der "Wetter" gewonnen werden.
Um die Wasserförderung zu verbessern wurde ein kleiner Staudamm errichtet um mehr Mengen wegpumpen zu können.
Ausgedacht hatten sich die Übung Zugführer Marco Hahn und federführend sein Stellvertreter Timo Schnepf.
Nach knapp zwei Stunden war die Übung beendet und die Fahrzeuge wurden wieder aufgerüstet.




