Buseck (ck)

14 Einsatzkräfte der Feuerwehr Lich machten sich heute Morgen auf den Weg zum Trainingszentrum Mittelhessen, der Arbeitsgemeinschaft Brandschutz, Feuerwehr und Training e.V. (AG B-F-T), um dort verschiedene Übungen im Bereich Atemschutz zu absolvieren.
Raphael Purrucker begrüßte die Teilnehmer aus Lich und lud zu einem theoretischen Unterricht, zu den Grundsätzen des Innenangriffs, zum Hohlstrahlrohr, den Grenzen der Schutzkleidung und dem Einsatz der Wärmebildkamera.

Nach einer Stärkung wurde in zwei Gruppen die praktische Ausbildung durchgeführt.
Zwei Ausbilder zeigten den richtigen Umgang und die taktischen Möglichkeiten beim Einsatz des Hohlstrahlrohrs. Dieses kann beim Innenangriff für einen schnelleren Löscherfolg, geringerem Wasserschaden und dem Eigenschutz bei Rauchgasdurchzündungen eingesetzt werden.
Außerdem wurden Möglichkeiten und Vorgehensweisen des "öffnen von Türen zu Brandräumen" geübt und besprochen.

Lich (stö)

Zu einer besonders interessanten Fortbildungsveranstaltung hatte Marco Römer, Stadtbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lich, die Einsatzkräfte der acht Licher Einsatzabteilungen eingeladen. Thema des Abends war die Behandlung von sogenannten Polytraumen (lebensbedrohliche Mehrfachverletzung) nach Unfällen. Als Referent zum Thema konnte PD Dr. Ralf Kraus, Chefarzt der Unfallchirurgie der Licher Asklepios Klinik, im Licher Feuerwehrhaus begrüßt werden.

Immer wenn es zu schweren Unfällen auf deutschen Straßen kommt, werden Feuerwehr und Rettungsdienst gemeinsam alarmiert um Hilfe zu leisten. Bereits in den ersten zwei Monaten diesen Jahres ereigneten sich im Einsatzgebiet der Feuerwehr Lich vier solcher schweren Unfälle. Immer dann müssen Feuerwehr und Rettungsdienst Hand in Hand, für das Wohl des Patienten, arbeiten. Während sich Notarzt und Rettungsassistenten um die medizinische Versorgung der verletzten Person kümmern, übernimmt die Feuerwehr die technische Rettung. Sobald der Patient befreit und stabilisiert ist folgt der Transport in die Notaufnahme.

Lich (stö/kd)

Michael Pieck, von der Asklepios Klinik Lich, drückte seinen tiefen Dank für die professionelle Bewältigung des Brandeinsatzes Ende letzten Jahres aus. Den Einsatzkräften überreichte er Karten des Kino Traumsterns. „Man wolle den Menschen, die ihre Zeit geopfert haben um zu helfen, einen schönen Abend zurückgeben", so Pieck.

Es war wenige Tage vor dem letzten Jahreswechsel, am 28. Dezember 2012, als die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lich mit einem Stichwort alarmiert wurde, welches Schlimmes erahnen ließ: „Ausgelöste Brandmeldeanlage und bestätigte Rauchentwicklung in der Asklepios Klinik Lich". Die Einsatzabteilungen Lich Kernstadt, Eberstadt und Langsdorf eilten zur Einsatzstelle. Dort angekommen, konnte man bereits dichten Rauch aus dem Kellerbereich aufsteigen sehen. An jenem Tag war es Glück im Unglück, dass lediglich der Keller von dem Feuer betroffen war. Mehrere Trupps suchten unter schwerem Atemschutz nach der Brandursache, und wurden im zweiten Kellergeschoss fündig. Brennendes Dämmmaterial hatte zur starken Verrauchung der Kellerräume geführt. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Michael Pieck bestätigte in seiner Funktion als technischer Leiter der Asklepios Klinik Lich, dass die Patienten dank umfangreicher vorbeugender Brandschutzmaßnahmen und einem ausgeklügelten Belüftungssystem, zu keiner Zeit gefährdet waren. Der Krankenhausbetrieb konnte trotz des Großeinsatzes weiterlaufen.

Lich (ck)

Wie in jedem Jahr sammelten die sieben Jugendabteilungen der Feuerwehr Lich auch heute wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume in allen Stadtteilen, mit Ausnahme von Ober-Bessingen ein.
An dieser Stelle möchten wir uns für die zahlreichen Spenden bedanken die der Jugendarbeit zugutekommen.

Gießen/Lich (ck)

Nach der Präsentation der drei Licher Projekte ("Für Mich - Für Dich - Für Lich", "Zukunftswerkstatt" und dem "Deutschlandpokal") vor wenigen Wochen, fand heute Abend die Preisverleihung in den Räumen der Stadtwerke Gießen statt.

Insgesamt kamen fünf Projekte ins Finale.
Sieger wurde das Projekt der Feuerwehren Lollar/Staufenberg mit der Schüler AG, Platz 2 ging an unsere Freunde aus Hungen-Inheiden.
So blieben uns Platz 3 (Projekt "Für Mich - Für Dich - Für Lich") - geteilt mit Platz 3 (Einsatzabteilung Nieder-Bessingen mit dem Projekt "Deutschlandpokal") und Platz 4 (Projekt "Zukunftswerkstatt").

So freute man sich am Abend über insgesamt 1000 Euro Prämie die an die Feuerwehr Lich und die Einsatzabteilung Nieder-Bessingen ging.

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