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Parallel zum Tag der Feuerwehr in Eberstadt richtete die Abteilung Bettenhausen ebenfalls am vergangenem Sonntag, den 16.09.2018, einen Tag der Feuerwehr aus.

Die Einsatzabteilungen Langsdorf und Bettenhausen zeigten zusammen in einer Übung ihr können bei einem simulierten Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Die eingeklemmte Person wurde zügig unter den Augen der Dorfbevölkerung mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit.

Im Anschluss demonstrierten die jüngsten Bettenhäuser Feuerwehrleute (Minifeuerwehr ab 6 Jahren) ihr im abgelaufenen Übungsjahr erlerntes können. Zahlreiche Zuschauer waren sichtlich begeistert von den Leistungen der kleinsten und bedachten dies mit Applaus.

Anschließend gab es leckeres vom Grill, während der Nachmittagstunden spielte der Musikzug Muschenheim ein zwei Stündiges Platzkonzert. Für die Kinder und Jugendlichen bot die Jugendfeuerwehr Bettenhausen verschiedene Spiele an. Interessierte konnten an diesem Tag auch ihr eigenes kleines Andenken basteln. 

(ab) Am gestrigen Sonntag, den 16.09.2018, öffnete die Abteilung Eberstadt die Türen für die interessierte Bevölkerung. Der Sonntag begann um 9:30 Uhr mit einer Großübung bei der Firma Diehl Landhandel. Hier wurde angenommen das eine Fachfirma, bei Wartungsarbeiten an den Getreideföderanlagen, einen Brand verursachte. Es galt insgesamt sieben Verletzte Personen durch Trupps unter Atemschutz aus dem Firmengebäude zu retten. Die DRK Bereitschaft aus Lich übernahm die Versorgung und Betreuung der geretteten Personen. An der Übung nahmen zudem folgende Feuerwehren teil:

Ordentlich Muskelkater hatten die sieben Einsatzkräfte aus Lich-Bettenhausen, Lich-Eberstadt, Lich-Muschenheim und Reiskirchen-Ettingshausen am Tag nach der erfolgreichen Prüfung zum Rettungsschwimmer.
Dem gegenüber stand aber auch der Stolz über die erfolgreich absolvierten Übungen.

Eine Woche zuvor begann man, unter der Leitung der DRK Wasserwacht Gießen, mit einem theoretischen Block.
Rechtliche Grundlagen, Verhalten im Wasser, Gefahrenvermeidung und Einsatztaktiken wurden geschult.

Nur zwei Tage später traf man sich dann das erste Mal im Licher Hallenbad.
Es folgten praktische Einheiten, um die Schwimmtechniken zu verbessern und die Zeiten im Kraul-, Brust- und Rückenschwimmen (ohne Arme) zu verkürzen.
Beim Streckentauchen musste man die komplette Bahn in einem durch tauchen.

Weitere Ausbildungsziele waren:

(mko) Viele interessierte Bürger besuchten am vergangenen Sonntag, den 02.09.2018, den Tag der Feuerwehr in Birklar. Zurecht, denn die Birklarer hatten wie jedes Jahr um ein unterhaltsames Rahmenprogramm organisiert, dass für groß und klein einiges zu bieten hatte.

Neben Mittagessen, Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken führten die Wehrführer Andreas Wirth (Birklar) und aus Muschenheim (Christopher Menges) durch ein Übungsszenario. Vom Notruf über die Erkundung durch die Fahrzeugführer wurde durch die beiden erfahrenen Führungskräfte auch die eingetzte Ausrüstung erklärt.

Bei einem Gewinnspiel, bei dem die Gäste das Gewicht eines Atemschutzgeräteträgers inkl. Ausrüstung erraten mussten, gab es einen Rauchmelder und Freigetränke zu gewinnen.

Sechs "Mini Grisus" konnten aus der Minifeuerwehr in die Jugendfeuerwehr übernommen werden. Ebenso freute sich die Mini- und Jugendfeuerwehr über die Übernahme eines Rollcontainer, der vom Förderverein angeschafft wurde. Des Weiteren wurden, in Kooperation mit dem Muschenheimer Feuerwehrverein, zwei Übungspuppen angeschafft und an die Abteilungen Birklar und Muschenheim übergeben.

(mko) Bereits zu Jahresbeginn beschlossen die Wehrführer aus Nonnenroth, Ober- und Nieder-Bessingen eine gemeinsame Wald- und Vegetationsbrandübung, die den Ernstfall zwischen den Gemarkungsgrenzen simulieren sollte. Am gestrigen Freitag war es soweit. Die von Jörg Göttsche (Stellv. Wehrführer Nonnenroth) und André Hahn (Wehrführer Ober-Bessingen) ausgearbeitete Übung simulierte einen Vegetationsbrand - südlich der Kläranlage Ober-Bessingen. An der Übung nahmen 35 Einsatzkräfte aus den drei teilnehmenden Ortschaften teil. Unterstützt wurde die Übung durch den Wechsellader (1-66 mit Abrollbehäter Wasser) sowie dem Einsatzleitwagen aus der Licher Kernstadt. Währen die Einsatzkräfte aus Nieder-Bessingen einen Faltbehälter als zwischenpuffer für die Wasserversorgung aufbauten und einen Verteiler als Fahrzeugfüllstation mit dem Lich 7-42 betrieben, begannen die beiden TSF-W aus Ober-Bessingen und Nonnenroth mit der Brandbekämpfung im "Pump-and-Roll" Verfahren. Bei diesem Verfahren wird mittels Wasser, dass sich im Tank der Löschfahrzeuge befindet, während der Fahrt mit Schnellangriff oder am Fahrzeug befestigten Druckschläuchen eine Brandbekämpfung durchgeführt, während das Löschfahrzeug in Bewegung bleibt. Parallel dazu bauten zwei Trupps aus Nieder-Bessingen einen statischen Löschangriff an dem bereitgestellten Verteiler auf.

Übungsleiter Göttsche war mit dem Verlauf zufrieden. Ohne große Probleme konnte der Pump-and-Roll Betrieb aufgebaut und durchgeführt werden. Der Pufferspeicher der Nieder-Bessinger erwies sich als hilfreich und auch der Wechsellader, der das Wasser aus Hydranten oder Wasserspeichern der Umgebung zum Pufferspeicher transportieren konnte, wurde ebenfalls gut eingebunden.
Auch Einsatzleiter Stefan Leipold (Wehrführer Nonnenroth) war mit dem Ablauf zufrieden.
Marco Römer (Stadtbrandinspektor Lich), der die Übung beobachtete, nutzte mit Holger Merle die Gelegenheit das auf dem Einsatzleitwagen der Kernstatt verlastete taktische Unterstützungsmaterial in den Übungsverlauf einzubinden.

In den ersten beiden Juli-Wochen absolvierte Thomas Wießner (Einsatzabteilung Birklar) erfolgreich den Gruppenführer-Lehrgang an der HLFS. Vormittags stand jeweils Theorie auf dem Stundenplan. Hierbei wurden die Grundlagen für eine erfolgreiche Führung einer Gruppe im Feuerwehreinsatz vermittelt. Neben Einheiten über Führungsmodelle, dem Führungsvorgang, vom Erkunden der Einsatzlage bis zur richtigen Befehlsgebung wurden die Besonderheiten verschiedener Gefahrstoffe, Auswirkungen von Hitzeeinwirkung auf Baumaterialien, die zahlreichen Gefahren an der Einsatzstelle für Einsatzkräfte und Betroffene sowie deren Vermeidung bzw. entsprechende Vorsichtichtsmaßnamen behandelt. Für das leibliche Wohl wurde seitens der dortigen Kantine unter anderem mit der 9.20 Uhr Suppe bestens gesorgt. Nach der Mittagspause wurde das theoretische Wissen im Praxisteil in die Tat umgesetzt. In drei Gruppen rückten die Lehrgangsteilnehmer nach Alarmierung durch ihren Lehrenden mit dem ihnen zugeteilten Einsatzfahrzeug zu verschiedensten Einsatzstellen aus. Hierbei fand der jeweilige Gruppenführer neben verschiedenen Brandszenarien auch Einsätze nach Unfallvorkommnissen im Verkehr oder an Bahnanlagen, mit austretenden oder gefährdeten Gefahrstoffen vor. In allen Fällen war eine gründliche Erkundung der Einsatzstelle zwingend erforderlich, um Gefahren für Menschen, Tiere und Umwelt aber auch die Einsatzkräfte zu erkennen und darauf mit passenden Maßnahmen zu reagieren. Ein Einsatz ist nur erfolgreich, wenn auch alle Kameraden wieder heil zu ihren Familien zurückkehren können. Nach Dienstschluss wurde das am Tag erlernte vertieft und mit den anderen Lehrgangsteilnehmern über das Erlebte oder eigene Erfahrungen aus realen Einsätzen gesprochen.
Nach zwei lehr- und erlebnisreichen Wochen und dem Ablegen einer schriftlichen und praktischen Prüfung, konnte der gesamte Kurs mit Stolz seine Lehrgangsurkunde zum bestandenen Gruppenführerlehrgang entgegen nehmen.

Wir gratulieren dir, lieber Thomas, zum bestandenen Lehrgang und hoffen dass du uns noch lange als Gruppenführer zur Verfügung stehen wirst!