Ober-Bessingen (ck)

In den vergangenen zwei Wochen nahm Jörg Göttsche, aktive Einsatzkraft der Einsatzabteilung Ober-Bessingen, an einem 70-stündigen Lehrgang zum "Sanitäter der Feuerwehr" an der Landesfeuerwehrschule in Kassel teil.
Hier konnte er als einer der Lehrgangsbesten abschließen und wird die Feuerwehr Lich nun mit seinem Fachwissen unterstützen.

Als Sanitäter der Feuerwehr ist man in der Lage, neben der erweiterten Erste-Hilfe, auch den Rettungsdienst in seinen Maßnahmen zu unterstützen. Neben einer Menge theoretischer Einheiten im Bereich der Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre stehen auch praktische Dinge wie Versorgung von Knochenbrüchen, Wunden, das Vorbereiten zur Infusion und der Intubation auf dem Plan.

Gießen/Lich (ck)

Nach der Präsentation der drei Licher Projekte ("Für Mich - Für Dich - Für Lich", "Zukunftswerkstatt" und dem "Deutschlandpokal") vor wenigen Wochen, fand heute Abend die Preisverleihung in den Räumen der Stadtwerke Gießen statt.

Insgesamt kamen fünf Projekte ins Finale.
Sieger wurde das Projekt der Feuerwehren Lollar/Staufenberg mit der Schüler AG, Platz 2 ging an unsere Freunde aus Hungen-Inheiden.
So blieben uns Platz 3 (Projekt "Für Mich - Für Dich - Für Lich") - geteilt mit Platz 3 (Einsatzabteilung Nieder-Bessingen mit dem Projekt "Deutschlandpokal") und Platz 4 (Projekt "Zukunftswerkstatt").

So freute man sich am Abend über insgesamt 1000 Euro Prämie die an die Feuerwehr Lich und die Einsatzabteilung Nieder-Bessingen ging.

Lich (ck)

Am heutigen Abend kamen über 60 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Lich zur theoretischen Atemschutzschulung und zur Übergabe der neuen Helme.
Stadtbrandinspektor Marco Römer und sein Stellvertreter Holger Merle verteilten an alle aktiven Atemschutzgeräteträger neue Helme der Fa. Rosenbauer. Diese Helme haben gegenüber der bisherigen "Aluminiumschalen" zahlreiche Vorteile und erfüllen die neuesten Normen. Zudem ist die Lebens- und Nutzungsdauer um ein vielfaches länger.
Damit die Helme auf jeden Kopf individuell eingestellt wurden, war ein Vertreter der Fa. Giebler-Feuerschutz vor Ort um die Einsatzkräfte entsprechend zu instruieren und Hilfestellung zu geben.

Im Anschluss referierte Carsten Kestawitz über die grundsätzliche Vorgehensweise im Atemschutzeinsatz, erklärte das richtige Handeln bei der Türöffnung und zeigte nochmals die Sicherheitstrupptasche, in der alles für einen Atemschutznotfall verstaut ist.

Lich (ck)

Wie den Medien in den letzten Wochen und Monaten zu entnehmen war, nehmen Notfälle, bei denen eine erhöhte CO (Kohlenstoffmonoxid) Konzentration ursächlich ist, zu.
Seien es falsch eingestellte Öfen in schlecht gelüfteten Räumen, Selbstmordversuche oder wie in diesem Jahr in Langgöns geschehen, ein tödlicher Zwischenfall bei der Übernachtung in einem Auto.

Hier besteht natürlich auch große Gefahr für die Einsatzkräfte die helfen wollen.
Um die Gefahr die vom unsichtbaren und geruchlosen Gas ausgeht sofort erkennen zu können, wurden nun alle Einsatzabteilungen der Feuerwehr Lich mit einem CO-Warngerät der Fa. Dräger ausgestattet.

Der vorgehende Einheitsführer oder erste Trupp nimmt das Gerät mit zur Erkundung um sicher zu sein, das hiervon keine Gefahr ausgeht.
Bei Brandeinsätzen wird das Gerät nicht eingesetzt, da es hier auf jeden Fall zu einer erhöhten CO-Konzentration kommt, weshalb hier dann auf Atemschutzgeräte zurück gegriffen wird.

Bild:Fa.Dräger

Gemeinschaftsübung Jugendfeuerwehr Eberstadt (mn)

Mit aufheulender Sirene um 10:30 Uhr, begann die traditionelle Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehr der Stadt Lich, welche am Tag der Deutschen Einheit in Eberstadt
durchgeführt wurde.

Als Szenario nahm man an, dass ein Kugelblitz in die Mehrzweckhalle am Dorfgemeinschaftshaus in Eberstadt eingeschlagen und dadurch der Dachstuhl in Brand geraten war.

Mit acht Jugendfeuerwehren wurde ein massiver Löschangriff vorgenommen.
Die eingesetzten Kräfte verteilte man auf die Römerstraße und Münzenbergerstrasse.