(ck) Schnee- und Eischaos sorgen derzeit in Slowenien dafür, dass über 200.000 Menschen ohne Strom leben müssen. Das sind ein Viertel aller Haushalte. Dieser Zustand dauert schon ein paar Tage, sodass nun ein Hilfeersuch der slowenischen Regierung auch an das Land Hessen gestellt wurde.
Der Katastrophenschutz des Landes verfügt flächendeckend über 27 Notstromaggregate mit je 250kV/A Leistung. Diese können u.a. in Krankenhäusern, Großtankstellen oder anderen Einrichtungen einspeisen und damit die Infrastruktur wiederherstellen.
Seit gestern Nachmittag ist klar, dass auch der Landkreis Gießen unterstützend tätig wird und einen der zehn eingesetzten Aggregate in Dienst nimmt.
Weiterlesen: Drei Licher Einsatzkräfte beim Ländereinsatz in Slowenien
Lich (ck)
Christopher Menges (Einsatzabteilung Muschenheim) hatte sich für den heutigen Samstag ein interessantes Programm für die Sanitäter der Feuerwehr Lich ausgedacht.
Zunächst waren es der Bereitschaftsleiter Mario Brandl und Rettungsassistentin Eva Panzer vom Roten Kreuz in Lich, die den neu in Lich stationierten "Gerätewagen San" vorstellten.
Dieser ist mit allerlei medizinischen Equipment ausgerüstet, um in einer Großschadenslage entsprechendes Material an die Einsatzstelle zu bringen.
In diesem Zuge wurde den interessierten Sanitätern und dem Arzt der Feuerwehr Lich auch das Konzept "Behandlungsplatz 25" des Landes Hessen vorgestellt. Auf einem solchen könnten die Einsatzeinheiten bis zu 25 Verletzte pro Stunde versorgen und behandeln.
Lich (ck)
Hatte man 1999 den "normalen" PKW Führerschein Klasse 3 gemacht, durfte man PKW und LKW bis 7,49t sowie Gespanne bis über 12t fahren. Seit 2000 darf man mit dem Führerschein der Klasse B "nur" noch PKW bis 3,5t fahren.
Dies führt bei vielen Hilfsorganisationen, auch bei der Feuerwehr, dazu, dass immer weniger Personen die schwereren Einsatzfahrzeuge fahren dürfen.
2009 wurde das Gesetz zum "Feuerwehrführerschein" verabschiedet. Dies ermöglicht Inhabern der Klasse B Einsatzfahrzeuge bis 7,49t zu lenken.
Diese Einsatzkräfte müssen eine verkürzte Ausbildung mit entsprechenden Schwerpunkten absolvieren und eine Prüfung ablegen.
Die Ausbildung absolvieren derzeit sieben Einsatzkräfte der Abteilungen Eberstadt, Muschenheim, Nieder- und Ober-Bessingen bei der Fahrschule Michael Noll, der lange Zeit selber Leiter der Feuerwehr Lich war.
Nach der theoretischen Ausbildung folgt in Kürze der praktische Teil.
Lich (stö)
Am vergangenen Samstag begann für die Feuerwehr Lich die sogenannte "Endanwender Umschulung - Digitalfunk". Die ersten zwanzig Einsatzkräfte aus allen Abteilungen, wurden in Theorie und im praktischen Umgang mit den neuen Funkgeräten geschult. Hintergrund ist die allmähliche Einführung eines neuen, digitalen Funk-Standards "TETRA", der die veraltete Analog-Technologie ablöst.
Zwei der Kreisausbilder für den Sprechfunk führten die achtstündige Ausbildungseinheit direkt im Licher Feuerwehrhaus durch.
Das Resümee des Tages war, dass der neue Standard in Zukunft zahlreiche Vorteile mit sich bringen wird, die Phase der Einführung jedoch länger dauern wird und man in dieser Zeit auf beide Systeme bauen muss, um auf eventuelle Anfangsschwierigkeiten reagieren zu können.
Die nächste Schulung findet Mitte November statt.
Nieder-Bessingen (mk)
Am heutigen Sonntag um 9:00 Uhr fand in Zusammenarbeit der Einsatzabteilungen aus den Stadtteilen Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen und Langsdorf eine Übung zum Thema "Löschwasserversorgung" statt. Simuliert wurde ein Waldbrand am "Riedstein" in Nieder-Bessingen in Richtung Ettingshausen. Der Schwerpunkt der Übung bestand im Aufbau einer Wasserversorgung über eine große Entfernung, hier auf zwei Strecken mit jeweils 260 sowie 180 Metern Länge. Die Einsatzabteilungen aus Langsdorf und Ober-Bessingen unterstützen die 24 Männer und Frauen aus Nieder-Bessingen hierbei vor allem beim herstellen der zweiten Wasserversorgung, durch strategisches platzieren von Pumpen sowie im Löschangriff. Die Übung verlief dank der sehr guten Zusammenarbeit ohne Schwierigkeiten und konnte erfolg- und lehrreich abgeschlossen werden.




