Heute Abend trafen sich die Einsatzkräfte der acht Einsatzabteilungen Feuerwehr Lich in der Volkshalle Langsdorf zu ihrer gemeinsamen Jahreshauptversammlung.
Stadtbrandinspektor Marco Römer und sein Stellvertreter Holger Merle begrüßten neben den zahlreichen Männern und Frauen auch den obersten Dienstherren der Feuerwehr Lich - Bürgermeister Bernd Klein, Wolfgang Then als zuständigen Kreisbrandmeister und den Vetreter des Kreisfeuerwehrverbandes Sebastian Fink.
Außerdem freute man sich über den Besuch der Vertreter des Magistrates und den Vertretern der Presse.

Vor einem Jahr - am 25. Februar 2011 - wurde durch den Bürgermeister und den Stadtbrandinspektor das Projekt „Zukunftswerkstatt für die Freiwillige Feuerwehr Lich" ins Leben gerufen. Getreu nach dem Zitat von Willi Brandt „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten." Im Laufe eines Jahres haben ca. 30 Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Lich (Einsatzabteilungen und Vereine) fünf Themen erarbeitet und zu diesen Arbeitsgruppen gebildet. In den Gruppen wurden dann Themen entwickelt und dann im nächsten Schritt Ziele definiert. Die fünf Gruppen mit den behandelten Themen waren:

Einsatztaktische Mittel: Feuerwehrhäuser / Infrastruktur, Fahrzeugkonzept, Anschaffung, Alarmierungseinrichtung
Personal: Mitgliederwerbung, Jugendarbeit, Erhalten der Mitglieder, Motivation der Mitglieder, Personalgewinnung Öffentlichkeitsarbeit: Veranstaltung, Internet, Pressearbeit, Personalgewinnung
Ausbildung: Personalentwicklung, Kommunikation
Struktur Feuerwehr: Kommunale Strukturen in 15 Jahren, Zusammenarbeit/ Kommunikation, Entwicklung der Stadt, Einsatzschwerpunkte, Alarm u. Ausrückordnung.

Insgesamt 25 Manschaften aus fünf Bundesländern folgten der Einladung der Wettbewerbsgruppe Nieder-Bessingen zum 3. Nieder-Bessinger Kuppecup in der Licher Erich-Kästner-Halle.
Nach den Grußworten von Thorsten Vekens (Wettbewerbsgruppe Nieder-Bessingen), Hans-Peter Bach (Landeswettbewerbsleiter) und Anita Schneider (Landrätin des Landkreises Gießen) wurden die Auslosungen der Wettbewerbsduelle in der CTIF-Wertung und der offenen Wertungsklasse vorgenommen.

Der seit Tagen andauernde Dauerfrost und der Umstand, dass der Ortsbeirat sich im Zuge des Umgehungsstraßenbaus für die Ausweisung einer Eisfläche eingesetzt hat, sorgten dafür, dass am vergangenen Samstag die erste Nieder-Bessinger Eisnacht stattfinden konnte.
Seit den Mittagsstunden wuselten zahlreiche Helfer der Einsatzabteilung umher um die Eisfläche mit Licht und Musik zu versorgen, um Feuerstellen und Holz vorzubereiten und die Speisen und Getränke zu wärmen.
Ab 15 Uhr füllte sich dann die Eisfläche und zahlreiche Bürger aus Nieder-Bessingen und der Umgebung folgten der Einladung. Bis in die Nachtstunden hinein wurde ausgelassen gefeiert und die ein oder andere Runde auf dem Eis gedreht.

Durchweg positiv war die Resonanz der Besucher und man hoffe, dass das Wetter nächstes Jahr eine zweite Eisnacht ermöglicht.

Am Freitagabend begrüßte der 1. Vorsitzende Thorsten Vekens die Versammlung im Feuerwehrgerätehaus in Nieder-Bessingen. Nach der Totenehrung berichtete Wehrführer Markus Pompalla über die Geschehnisse aus dem Jahr 2011. Neben 21 Übungseinheiten, einer Alarm- und Ganztagesübung galt es 39 Einsätze zu bearbeiten. Alleine 23 davon gab es nach dem Sturm am 24. August. 32 Hilfeleistungen, zwei Brandschutzsicherheitsdienste, fünf sonstige Einsätze aber kein einziger Brand finden sich in der Statistik.

Begonnen hat das Jahr mit der Auszeichnung "Feuerwehr des Monats" vom Hessischen Ministerium des Inneren und der Gründung der Minifeuerwehr im Januar. Kurz darauf konnte man das "neue" LF 8/6 von der Einsatzabteilung Langsdorf übernehmen.
Nach über einem Jahr Bauzeit konnte das neue Gerätehaus im April eingeweiht werden. Nochmals dankte man den vielen Helfern, die unzählige Stunden auf der Baustelle verbrachten.
Die Einsatzabteilung zählt aktuell 28 Einsatzkräfte, acht davon weiblich. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger konnte innerhalb eines Jahres verdreifacht werden. Derzeit sind es neun Atemschutzgeräteträger und bis März werden weitere drei hinzukommen. Das Ziel von 15 ist also in Reichweite.
Letztlich dankte er dem Team des Internetauftritts und der Öffentlichkeitsarbeit.

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