Der Feuerwehrverein und die Einsatzabteilung Muschenheim trotzten heute dem nass-kalten Wetter.
Etwa 40 Vereinsmitglieder aber auch Einsatzkräfte der Feuerwehr begaben sich gegen 14 Uhr auf den Weg. In Birklar machte man einen Zwischenstopp. Zurück in Muschenheim erwartet die Wanderer eine deftige Gulschsuppe und kühle Getränke.
Heute Morgen besuchten die Kinder der Minifeuerwehr Muschenheim, zusammen mit ihren Betreuern, die Berufsfeuerwehr in Gießen.
Gemeinsam mit den Einsatzkräften der Wachabteilung 3 wurden die Räumlichkeiten der Wache, die Fahrzeughallen, die Einsatzfahrzeuge und die Atemschutzübungsanlage besichtigt. Hier konnten die Kinder alle ihre Fragen stellen.
Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch auf der Leitstelle im obersten Stockwerk. Dort sitzen zwei Einsatzsachbearbeiter und nehmen die Notrufe entgegen. Anschließend werden hier der Rettungsdienst, die Feuerwehr und andere Hilfskräfte alarmiert und die Einsätze koordiniert. Die Kinder waren sichtlich beeindruckt.
Von Gießen aus fuhr man dann nach Hungen in Dolli`s Kinderabenteuerland um sich dort spielerisch richtig auszupowern.
Lich (ck)
Christopher Menges (Einsatzabteilung Muschenheim) hatte sich für den heutigen Samstag ein interessantes Programm für die Sanitäter der Feuerwehr Lich ausgedacht.
Zunächst waren es der Bereitschaftsleiter Mario Brandl und Rettungsassistentin Eva Panzer vom Roten Kreuz in Lich, die den neu in Lich stationierten "Gerätewagen San" vorstellten.
Dieser ist mit allerlei medizinischen Equipment ausgerüstet, um in einer Großschadenslage entsprechendes Material an die Einsatzstelle zu bringen.
In diesem Zuge wurde den interessierten Sanitätern und dem Arzt der Feuerwehr Lich auch das Konzept "Behandlungsplatz 25" des Landes Hessen vorgestellt. Auf einem solchen könnten die Einsatzeinheiten bis zu 25 Verletzte pro Stunde versorgen und behandeln.
Muschenheim (pk)
Bereits am vergangenen Samstag übte die Einsatzabteilung Muschenheim den Ernstfall
Bei der diesjährigen Abschlussübung wurde ein Brand im Sägewerk Leschhorn angenommen.
Die Brandbekämpfung wurde von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz im Innenbereich vorgenommen. Von außen wurde die Halle mit C-Rohren abgeschirmt. Zügig wurde die Wasserversorgung aufgebaut, bevor das Wasser im mitgeführten Tank zu Neige ging.
Nach getaner Arbeit traf man sich im Gerätehaus zur Nachbesprechung bei warmen Würstchen und kalten Getränken.
Lich (ck)
Hatte man 1999 den "normalen" PKW Führerschein Klasse 3 gemacht, durfte man PKW und LKW bis 7,49t sowie Gespanne bis über 12t fahren. Seit 2000 darf man mit dem Führerschein der Klasse B "nur" noch PKW bis 3,5t fahren.
Dies führt bei vielen Hilfsorganisationen, auch bei der Feuerwehr, dazu, dass immer weniger Personen die schwereren Einsatzfahrzeuge fahren dürfen.
2009 wurde das Gesetz zum "Feuerwehrführerschein" verabschiedet. Dies ermöglicht Inhabern der Klasse B Einsatzfahrzeuge bis 7,49t zu lenken.
Diese Einsatzkräfte müssen eine verkürzte Ausbildung mit entsprechenden Schwerpunkten absolvieren und eine Prüfung ablegen.
Die Ausbildung absolvieren derzeit sieben Einsatzkräfte der Abteilungen Eberstadt, Muschenheim, Nieder- und Ober-Bessingen bei der Fahrschule Michael Noll, der lange Zeit selber Leiter der Feuerwehr Lich war.
Nach der theoretischen Ausbildung folgt in Kürze der praktische Teil.




