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 (ar) Jahreshauptversammlung am 24.02.2015

Hier wird Jugendförderung groß geschrieben. Nachdem Jugendgruppenleiter Sören Auer und seine Vertretung Anne Roth mit Betreuerteam Philipp Roth, René Seipp, Christian Buß, Hans-Jörg Fischer und Robin Gädicke vor einem Jahr die Jugendgruppe mit fünf Jugendlichen übernahmen, können sie heute 16 Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren zählen.

(stö) Nach stolzen 15 Jahren Amtszeit wird Markus Kerscher das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwarts an der gemeinsamen Jahreshauptversammlung im März zur Verfügung stellen. Als eine seiner letzten Amtshandlungen konnte er zum wiederholten Male die Früchte seiner Arbeit ernten und 13 Jugendlichen die Jugendflamme überreichen.

Große Freude war am vergangenen Samstag bei den 13 Jugendlichen zu verspüren, als Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Kerscher mitteilte, dass alle Teilnehmer mit Erfolg teilgenommen hatten. Aus drei Licher Stadtteilen (Eberstadt, Muschenheim und Lich-Kernstadt) waren Jugendliche zusammengekommen, um Ihr Wissen zu Feuerwehrfahrzeugen und Löschwasser-Hydranten unter Beweis zu stellen. „Was sind die gängigsten Feuerwehrfahrzeuge, welche wasserführenden Armaturen gehören zu Standardausrüstung und was bedeuten die Zahlen auf Hydrantenschildern?" Diese Fragen und noch einige mehr hatten Markus Kerscher und sein Team im Petto. Alle waren sich einig, dass sich die Jugendlichen die Auszeichnung mit der Jugendflamme 1 ordentlich verdient hatten.

In den sieben Jugendfeuerwehren der Stadt Lich trainieren derzeit mehr als 80 Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren. Auf dem Übungsplan finden sich neben Feuerwehrtechnik und Teamwork auch Ausflüge und Zeltlager – also jede Menge Spaß.

(ak) Am Samstag war es wieder soweit. Die mittlerweile schon zur Tradition gewordene Faschingsfeier der Feuermäuse fand im neuen Schulungsraum statt.

Leiterin Carolin Stein und Betreuerin Miriam Döll konnten insgesamt neun Mädchen und zwölf Jungs begrüßen. Die beachtliche Anzahl an Nachwuchsbrandschützer hatte sich für diesen Nachmittag in Clowns, FBI-Agenten, Klonkrieger, Piraten, Prinzessinnen und „echte" Feuerwehrmänner verwandelt. Cowboys und Indianer durften da natürlich auch nicht fehlen. Gemeinsam machten sie das Feuerwehrdomizil in der Licher Ringstraße unsicher. Die Betreuer der Minis hatten sich für die Kinder verschiedene Spiele ausgedacht und auch das Werfen von „Kamellen" blieb nicht aus. Die obligatorische Faschingsmodenschau eröffnete das Programm. Hier konnte jedes Kind sein Kostüm präsentieren.

Die zwei Stunden vergingen mit Tanzen, Spielen, Toben und Kräppelessen wie im Flug. Zum Abschluss stand fest, dass sich alle bereits auf die Faschingsparty im nächsten Jahr freuen.

"Katwarn" ist eine kostenfreie Smartphone-App mit der die Katastrophenschutzstäbe bei Großschadenslagen informieren und Verhaltenstipps senden können. Außerdem werden Warnungen - auch Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes - verschickt.

Seit kurzem kann man diese App auch im Landkreis Gießen nutzen. Postleitzahlengenau wird es zukünftig Infos und Warnungen seitens der Gießener Gefahrenabwehr geben. Die App wird als ergänzender Informationskanal zu Radiowarnungen oder Lautsprecherdurchsagen genutzt und soll die Verbreitung der Informationen verbessern.

Die App kann in den jeweiligen App-Stores von Apple, Android und Windows geladen werden.

Hier gibt es einen Zeitungsbericht des Gießener Anzeigers

Christian Stein und Timo Schnepf folgen Stefan Albohn und Christoph Köstler

Lich (ak). Nicht nur bei Einsätzen war die Freiwillige Feuerwehr Lich (Kernstadt) im vergangenen Jahr stark gefordert, auch die An- und Umbaumaßnahmen auf dem Licher Feuerwehrgelände verlangten einiges ab.

155 Einsätze im Jahr 2014

Insbesondere Unwettereinsätze belasteten die Ehrenamtlichen noch mehr, als ohnehin schon. Christoph Köstler, stellvertretender Wehrführer, erläuterte die Einsatzstatistik 2014. Mit 155 Einsätzen war ein neuer Rekord zu verzeichnen. Seit Bestehen im Jahr 1876 hatte die Kernstadtfeuerwehr keine höhere Anzahl zu bewältigen. Nach Einsatzarten aufgeteilt, handelte es sich um 23 Brandeinsätze, 109 Hilfeleistungen, 15 Fehlalarme, sieben Brandschutzsicherheitsdienste und ein Auslandseinsatz in Slowenien. Insgesamt wurden für Einsätze 2.344 Personalstunden und für Übungsdienste 1.867 Personalstunden aufgewendet, Lehrgänge