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Anfang des Jahres bekam die Einsatzabteilung in Nieder-Bessingen, zuständig für den Umwelt- und Gewässerschutz, ein neues Feuerwehrboot.
In den vergangenen Tagen nutze man das Wetter für eine umfangreiche Ausbildungseinheit mit der DRK Wasserwacht Gießen.

Am 10. Juli traf man sich in Nieder-Bessingen zur theoretischen Einheit. Die erfahrenen Ausbilder des Roten Kreuzes gingen dabei auf einige Dinge ein. Die verschiedenen Arten der Rettungsboote und deren Besatzungen, Anwendungshinweise zum Tragen von Schwimmwesten und wichtige Knoten wurden besprochen. Wichtig auf dem Wasser auch die Kommunikation, so wurden die entsprechenden Vokabeln gepaukt.

Doch was nutzt alle Theorie ohne die Praxis? Daher ging es nur zwei Tage später auf die Lahn, wo man die ersten Übungen absolvierte.
Langjährige Bootführer überprüften das erlernte theoretische Wissen und setzten dies dann gleich in der Praxis um. Es folgte eine Einweisung in die entsprechenden Boote die heute und bei der nächsten Ausbildung zum Einsatz kommen.
Anschließend ging es auf und in die Lahn. Techniken zur Rettung von Personen, die hilflos im Wasser treiben, wurden ausprobiert. Rettungsbojen, Rettungsbretter und andere Hilfsmittel kamen zum Einsatz. Dabei das Gleichgewicht behalten und die (in Panik geratene) Personen zu sichern ist gar nicht so einfach.
Außerdem ging es um Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Notfällen im und am Wasser.

Wenige Tage später fuhren die sieben Feuerwehr-Einsatzkräften mit den Gießener Wasserrettern zusammen nach Frankfurt. In der Mainmetropole ging es dann

An den vergangenen Wochenenden haben Marc Kowal (Nieder-Bessingen) und Wolf-Christopher Gramatte (Langsdorf) den Lehrgang zum Truppführer besucht und erfolgreich beendet.

Im Auftrag der Landesfeuerwehrschule findet diese Ausbildung auf Kreisebene, dieses mal in Lollar, statt.

Ziel ist es die kleinste taktische Einheit (bestehend aus zwei bis drei Einsatzkräften) zu führen. Neben der Vertiefung von feuerwehrtechnischem Allgemeinwissen ging es auch um das Thema "Recht" und die Kommmunikation. Insgesamt haben die beiden 35 Stunden Theorie und Praxis in diesen Lehrgang investiert.

Wir freuen uns zwei weitere motivierte Truppführer zu haben und danken für das gezeigte Engagement zum Allgemeinwohl.

(pk) Am Sonntag stand "Technische Hilfeleistung" auf dem Ausbildungsplan der Muschenheimer Einsatzabteilung.
Neun Einsatzkräfte besuchten dazu die Feuerwehr Pohlheim am Standort in Watzenborn Steinberg.
Den dortigen Einsatzkräften stehen ein PKW sowie einen Lkw zum Üben zur Verfügung.

Im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit kam die Idee diese nutzen zu können.
Wehrführer Tobias Schadt und Zugführer Sebastian Opper, der hauptberuflich Einsatzleiter bei der Berufsfeuerwehr Kassel ist, hatten sich verschiedene Aufgaben ausgedacht die mit der Beladung des Muschenheimer Löschfahrzeugs zu erfüllen waren.

Es gab zwei Übungen. Einmal einen angenommenen Frontalaufprall und einmal ein Pkw nach Unfall auf der Seite liegend.
Nach jeder Übung wurden die durchgeführten Tätigkeiten besprochen sowie Tipps und Tricks für die Zukunft gegeben.
Die Muschenheimer Einsatzkräfte arbeiteten die Übungen routiniert ab, als wäre dies ein oft eingeübtes Szenario.
Es wurde allen bewusst, dass weniger manchmal mehr ist und es nicht immer teures Spezialwerkzeug bzw. teure Ausrüstung braucht um Einsätze dieser Art abarbeiten zu können.

Auch wenn die Beladung des Löschfahrzeugs an seine Grenzen stößt, kann man schon sehr viel vorbereiten und absichern,
sodass die Kernstadt nur noch das hydraulische Rettungsgerät einsetzen muss, wenn es benötigt wird.
Die Wehrführung dankt auf diesem Wege nochmals den zwei Feuerwehrkräften aus Watzenborn-Steinberg für die Zeit und die Möglichkeit vor Ort üben zu können.

(mko) Im Rahmen der Truppmann II Ausbildung der Feuerwehr Lich fand am Mittwoch, den 15.06.2016, eine Ausbildungseinheit zum Thema Löschwasserförderung und Löscheinsatz statt. Nach einer 30 minütigen theoretischen Einführung zu Wassförderung, Armaturen, Pumpen sowie lange Wegestrecke (Druckverluste auf Länge und Höhe) wurden die sechs Teilnehmer aus verschiedenen Licher Einsatzabteilungen praktisch unterwiesen. Mit Unterstützung der Einsatzabteilung Bettenhausen wurde eine 200m lange Wegestrecke bei 20m Höhenunterschied, einer Entnahmepumpe sowie einer Einsatzstellenpumpe und ein Löschangriff mit einem C- und einem B-Rohr aufgebaut. Hierbei konnten die Teilnehmer Grundlagen für die Wasserförderung und den Löschangriff erlernen, Wissen vertiefen und untereinander Infos und Gedanken austauschen.

 

 

(mko) Am vergangenen Donnerstag und Freitag, 14.-15.04.16, besuchte Marc Kowal (Foto), Jugendfeuerwehrwart in Nieder-Bessingen und stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart, das Seminar "Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr. Dieses Seminar, das durch die Unfallkasse Hessen am Jugendfeuerwehrausbildungszentrum der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Marburg-Cappel durchgeführt wird, erklärt viele rechtliche Details zum Thema Unfallschutz und Leistungen für (Jugend-)Feuerwehr Mitglieder. Schwerpunkte sind unter anderem die persönliche Schutzausrüstung, Tätigkeiten der Jugendlichen im Feuerwehrdienst und vieles mehr.

Ebenfalls am Freitag schloss André Hahn (ohne Foto), stellvertretender Wehrführer in Ober-Bessingen, erfolgreich den Lehrgang zum Gruppenführer ab. In dem 10tägigen Lehrgang, an der HLFS in Kassel, wurde André unter anderem in den Themen Führungsvorgang, Ausbilden, Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung, Rettung, Brandbekämpfung und vielem mehr, auf das Führen von taktischen Einheiten bis Gruppenstärke geschult.

Wir gratulieren beiden und bedanken uns für die wertvolle Zeit, die sie in die Ausbildung investieren und danken den Arbeitgebern für die Freistellung in der Zeit der Lehrgänge.