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(ab) Am Samstag, den 10.03.2018, trafen sich 20 Einsatzkräfte aus Eberstadt, welche sich auf Standortebene zum Thema "Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall" fortbildeten. Im ersten Teil, der das „Wie, wo und was“ in der Theorie behandelte, wurden die grundlegenden Abläufe in der Gruppe erarbeitet. Gerade das Thema Verkehrsunfall ist aus Sicht der Feuerwehr sehr umfangreich und benötigt ständiges Fortbilden der Mannschaft. Da sich die Technik stets weiter entwickelt, muss die Feuerwehr in Theorie und Praxis hin und wieder „geupdatet“ werden, um immer auf dem Stand der Technik zu bleiben. Im Unterrichtsteil frischte man das Wissen zu folgenden Themen auf: Absicherung der Einsatzstelle, Patienten orientierte und schonende Rettung von Verletzten, schnelle Rettung von Verletzten (ehemals Crashrettung), Airbagsysteme, Vorgehensweise nach Feuerwehr Dienstvorschrift 3. Nach dem Mittagessen wurde das zuvor vermittelte Wissen in der Praxis getestet.  Unterstützt von Einsatzkräften der Kernstadtabteilung welche mit einem hydraulischen Rettungssatz und der zugehörigen Ausrüstung nach Eberstadt gekommen waren, wurde es ernst. Das Team unter Leitung von Timo Schnepf zeigte den Umgang mit dem für die Eberstädter Einsatzkräften nicht alltäglichen Arbeitsgerät. Nach einer kurzen Einweisung hatte jeder die Möglichkeit anhand des Einsatzes von Tischtennisbällen den Umgang mit dem Gerät zu üben. Nach diesem Training kam man zum weiteren Teil der Praxisausbildung. Auf dem Hof galt es nun ein Schrottauto zu zerlegen. Das Auto wurde zur Verfügung gestellt von der Firma Maxi Lift aus Fernwald. Hierbei lag der Augenmerk auf den Inhalten der vorangegangenen Theorie. Wie bekomme ich einen Zugang zum Fahrzeug um einen Ersthelfer ins Innere schicken zu können? Welche Gefahren können von einem verunfallten Fahrzeug ausgehen? Wie geht es weiter, wenn ich einen ersten Zugang geschaffen habe, um die Verletzten zu betreuen. Es wurden mehrere Szenarien beübt. U.a. lag das Auto auch auf der Seite, was eine andere Herangehensweise erforderlich machte. Letztendlich wurden die Dummies gerettet und alle Einsatzkräfte konnten mit neu erlerntem oder aufgefrischtem Wissen den Übungstag abschließen. Ein besonderer Dank geht an die Einsatzkräfte aus der Kernstadt, die sich den Tag Zeit genommen haben um mit den Kameraden aus Eberstadt Ihr Wissen zu teilen. Nur gemeinsam kann man bei einem Verkehrsunfall sicher und effizient helfen.

 

(ab) 45 Feuerwehrmänner und –frauen sind in der Feuerwehr Langsdorf aktiv. 14 Einsätze hatte die Langsdorfer Feuerwehr abzuarbeiten. Einen Schwerpunkt bildete hier die B457 mit insgesamt sechs Einsätzen bei Verkehrsunfällen. Sieben Lehrgänge und Seminare wurden besucht, darunter ein Gruppenführer Lehrgang in Kassel. Im Jahr 2017 wurden 21 Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt, ein Höhepunkt war die große Gemeinschaftsübung der Einsatzabteilung mit der Jugend- und Minifeuerwehr im Neubaugebiet. Dort galt es ein Feuer zu löschen und eine verletzte Person zu retten sowie zu versorgen. Stephan Roth konnte 2017 eine Übungsbeteiligung von 100 % aufweisen. Zum Einsatz kommt seit 2017 auch als neues Fahrzeug ein Mannschaftsransportwagen (MTW), wobei ein Teil des Wagens vom Verein bezuschusst wurde. Kurzfristig hielt die Feuerwehr Langsdorf eine Brandschutzerziehung in der Grundschule in Langsdorf ab, diese Unterweisung soll im Jahr 2018 auf die weiteren Altersstufen angepasst und intensiviert werden. Ebenso soll 2018 der Schwerpunkt wieder auf die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen gesetzt werden.

(ab) Am Freitag den 02.03 hielt die Einsatzabteilung Muschenheim ihre Jahreshauptversammlung ab. Der stellvertretende Wehrführer Christopher Menges leitete die Sitzung. Zu Beginn wurde den verstorbenen ehemaligen Einsatzkräften gedacht. Zur Zeit sind 23 Einsatzkräfte in der Muschenheimer Feuerwehr aktiv. Man musste im Kalenderjahr 2017 insgesamt zu 17 Einsätzen ausrücken, darunter dreimal nach Kloster Arnsburg. 144 Stunden wurde während der Einsätze abgeleistet. Ebenfalls wurde bei zwei unangekündigten Übungen in Muschenheim das von den Einsatzkräften erlernte Wissen aus Theorie und Praxis abverlangt. Insgesamt bildeten sich 13 Feuerwehrleute bei Lehrgangsbesuchen wie „Erste Hilfe Seminar, Grundlehrgang, Atemschutzgeräteträgerlehrgang, Fachberater Bevölkerungsinformation und Medienarbeit, virtuelle Taktikschulung für Führungskräfte und eine Fortbildung für Feuerwehrsanitäter“ weiter. In einer von Christopher Menges verlesenen Erklärung stellte Wehrführer Peter Wissig sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Im Folgenden berichtete die Alters- und Ehrenabteilung u.a. noch positiv von einem gemeinsamen Frühstück und der Musikzug über sein Neujahrskonzert im vergangenen Jahr und seinen Ausflug an den Bodensee.

(ab) "Person in Eis eingebrochen", so lautete das Übungsszenario am Freitag den 02.03. Der Übungsort war auf den zugefrorenen Mönchsteichen bei Kloster Arnsburg, dabei wurde die "Rettung von in das Eis eingebrochenen Personen mit Hilfsmitteln“ geübt. Die Übung ausgedacht und organisiert hatten Marco Hahn (stellvertretender Stadtbrandinspektor) zusammen mit Tim Hofmann und Carsten Klarholz von der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes vom Kreisverband Marburg-Gießen. Die Feuerwehr Lich nahm mit den Einsatzabteilungen Nieder–Bessingen und Ober–Bessingen, gemeinsam mit der Feuerwehr Linden und der Wasserwacht des DRK an der Übung teil. Die Einsatzkräfte der Wasserwacht und der Feuerwehr übten an insgesamt drei Stationen das Retten von „in das Eis eingebrochenen Personen mit verschiedenen Hilfsmitteln.“ Als Hilfsmittel kamen ein sogenanntes Rettungsbrett (Spineboard), Leiterteile und der Gurtretter zur Anwendung. Freiwillige aus allen an der Übung beteiligten Organisationen konnten alles ausprobieren und praktisch anwenden. Ebenso konnten die Einsatzkräfte mittels Überlebensanzügen in die mit der Motorkettensäge in das Eis geschnittenen Löcher in das eisige Waser gehen, um sich retten zu lassen. Die Eisdicke wurde von der Wasserwacht im Voraus bestimmt. Eine zusätzlicher Übungsschwerpunkt für die Feuerwehr Ober-Bessingen war das Ausleuchten der Eisfläche mit einem Power Moon (Licht Ballon), der durch den neuen Anhänger "Strom" betrieben wurde. Nach gut drei anstrengenden Stunden ging es für die Einsatzkräfte in das wohl verdiente Wochende.

 

Die Feuerwehr Lich hat verschiedene Einsatzschwerpunkte auf die insgesamt acht Einsatzabteilungen im Stadtgebiet aufgeteilt. So ist die Einsatzabteilung Nieder-Bessingen mit Ölsperren und Rettungsboot ausgestattet, um alle Einsatzfälle rund um Gewässer bearbeiten zu können. Die Einsatzabteilung aus Ober-Bessingen mit dem Schwerpunkt "Beleuchtung und Strom" unterstützt regelmäßig beim Ausleuchten von Einsatzstellen und, dank des neuen Anhänger "Strom" mit Lichtmast und Stromerzeuger, bei der Energieversorgung. Das alles zusätzlich zu den Feuerwehrüblichen Einsatzszenarien.


(db) Christian Schneider begrüßte am 24.02. alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung in Birklar und stellte die Beschussfähigkeit fest.
Anschließend übergab er das Wort an den alten, und im Amt bestätigten neuen, Wehrführer Andreas Wirth, der durch den Verlauf der Tagesordnungspunkte der öffentlich-rechtlichen Versammlung führte.
Nach dem Verlesen der Tagesordnung und der anschließenden Totenehrung folgte der Bericht des vergangenen Übungsjahres.
Insgesamt wurden 33 Übungsveranstaltungen durchgeführt. Das macht im Jahr 2017 eine Summe von 1368 Personenstunden Ausbildung. Aufgeteilt auf die 19 Einsatzkräfte der Einsatzabteilung Birklar kommt jede Einsatzkraft somit auf durchschnittlich 72 Ausbildungsstunden. Zusätzlich zu den Ausbildungen auf Standortebene besuchten vier Einsatzkräfte drei Lehrgänge auf Kreisebene. Das macht weitere 239 Personenstunden.

(sb) Eine neue Wehrführung wählte die Einsatzabteilung Ober-Bessingen am Abend des 9. Februars. Der neu gewählte Wehrführer André Hahn tritt in große Fußstapfen. 25 Jahre hat Michael Nachtigall das Amt innegehabt. Die damit freigewordene Position des stellvertretenden Wehrführers nimmt Jens Kühn ein.
Die drei Frauen und 20 Männer der Freiwilligen Feuerwehr absolvierten 21 Übungen. Darunter waren erwähnenswerte Übungen wie das Ausleuchten eines Hubschrauberplatzes, bei der auch der Umgang mit Strom gelehrt wurde. An diesem Unterrichtsabend nahmen alle Teilnehmer der Truppmann II Ausbildung der gesamten Feuerwehr Lich teil. Drei Übungen wurden mit der Nachbar-Wehr aus Nieder-Bessingen gehalten. Neben einer Übung mit einem brennden Traktor am fließenden Gewässer wurde auch die Abschlussübung zusammen durchgeführt. Einen Abend informierte man sich gemeinsam über die Arbeit und Notwendigkeit der Notfallseelsorge.