Neuer stv.Wehrführer in Muschenheim

(pk) Nach der Begrüßung und der Totenehrung, berichtete Wehrführer Peter Wissig über die Einsätze im abgelaufenen Jahr, welche von der Muschenheimer Einsatzabteilung abgearbeitet worden sind.
Mit 52 Einsätzen insgesam,t war das letzte Jahr sehr ereignisreich. Hierbei schlugen die Unwettereinsätze besonders ins Gewicht, bei denen die Einsatzabteilung auch in anderen Ortsteilen und der Kernstadt helfen musste.
Weiter berichtete Wissig über die vielen geleisteten Stunden die in Ausbildung und Lehrgänge investiert worden sind, denn nur durch den sehr hohen Ausbildungsstand ist die Feuerwehr in der Lage ihre Aufgaben schnell und effizient abzuarbeiten.

Beförderungen standen auch an:
Maximilian Becker, Nicolas Metzger und Victor Kammer zu Feuerwehrmannanwärter
Tanja Zielinski zur Hauptfeuerwehrfrau und Peter Wissig zum Löschmeister.

Laut Tagesordnung folgte nun der Bericht des Musikzuges, welcher von Jörg Roth vorgetragen wurde. Insgesamt wurde auf zwei Konzerten und fünf Festzügen gespielt . Aufgrund von runden Geburtstagen wurden vier Ständchen musikalisch umrahmt.
Auch führte der Musikzug drei Eigenveranstaltungen durch. Hierzu zählten ein Grillabend mit Marschprobe, das Probenwochenende für das Neujahrskonzert sowie die Teilnahme am Historischen Markt in Lich.
12 weitere Veranstaltungen wurden musikalisch gestaltet, ebenso wurde an sechs Terminen ohne Musik teilgenommen.
Jörg Roth berichtete weiter über einen Dirigentenwechsel. Jochen Pietzsch gab das Amt des Dirigenten ab. Als neuer Dirigent konnte Stephan Geiger gewonnen werden. Roth dankte nochmal ausdrücklich dem Dirigenten Pietzsch für die gemeinsame Zusammenarbeit.
Abgehalten wurden ca 65 Proben. Mit 53 Mitgliedern, wovon fünf Neuzugänge aus der eigenen Jugendarbeit zu verzeichnen waren, ist der Musikzug personell gut aufgestellt.Die Übernahme lässt sich unter anderem auf die gute Ausbildung und Jugendarbeit zurück führen, die auch das musizieren für junge Menschen attraktiv macht.
Besonders wies Roth auf das diesjährige Jubiläum, welches am 4. & 5. Juli mit einem Konzert und einer Kirmes gefeiert werden wird, hin.
In der Jugendförderung, die sich in Musikalische Früherziehung, Blockflötenunterricht und Instrumentenausbildung aufgliedert, befinden sich derzeit 35 Jugendliche.
Das Jugendorchester umfasst derzeit 20 Musiker und bediente vier Auftritte alleine und drei Auftritte mit dem Musikzug. In den Ferien probt das Jugendorchester mit dem Musikzug, ansonsten für sich.

Als nächstes folgte der Bericht von Patrick Kammer über die Aktivitäten der Jugenfeuerwehr.
Die Jugendfeuerwehr besteht aus insgesamt 15 Mitgliedern, die sich in drei weibliche und 12 männliche aufteilt.
Es wurde viel gelernt und geübt, im praktischen sowie im theoretischen Teil. Auf 37 Treffen und diversen anderen Zusammenarbeiten bereiteten sich einige auf Leistungsabzeichen vor.
In 2014 gab es wieder einige spannende Aktivitäten. Angefangen wurde traditionell mit dem einsammeln der Weihnachtsbäume.
Am 10.05 siegte die Jf in Langsdorf zum dritten Mal in Folge beim Stadtpokal aller Licher Jugendfeuerwehren und darf von nun an den großen Wanderpokal behalten.
Auch wurde ein Berufsfeuerwehrtag wurde abgehalten bei dem die Jungs und Mädel sich für 24 Stunden wie echte Berufsfeuerwehrleute fühlen konnten. Mit Ausbildung, gemeinsamen Essen und viel Spaß wurde es nicht langweilig. Auch durften die Einsätze, welche extra für die Jugendlichen vom Betreuerteam ausgearbeitet wurden, nicht fehlen.
Beim Zeltlager der befreundeten Gardinger Jugendfeuerwehr waren wieder die Muschenheimer dabei. Für zehn Tage ging es für die Muschenheimer an die Nordsee. Auch wenn bei einigen, die das erste mal mit waren, kurz das Heimweh aufkam, waren sich alle einig, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Das Top ausgearbeitete Programm ließ keine Langeweile aufkommen.
Jannik Becker und Victor Kammer legten erfolgreich die "Jugendflamme 2" der Hessischen Jugendfeuerwehr ab.
Bei der Abschlussübung in Bettenhausen wurde erfolgreich mit allen Licher Jugendfeuerwehren ein Stallungsbrand bekämpft.
Auch beim Weihnachtsmarkt traf man die Jugendfeuerwehr an, ausgestattet mit dem diesjährigen Weihnachtsgeschenk (neue Wintermützen) wurde Kürbissuppe, die vom Restaurant "Zum Heiligen Stein" zur Verfügung gestellt wurde, verkauft.

Tanja Zielinski trug den Bericht der Minifeuerwehr vor. Als größte Veranstaltung war das 10Jährige bestehen der Minifeuerwehr zu nennen, welches im Rahmen des Feuerwehrwochenendes gefeiert wurde.
Samstag wurde eine Spiel- und Spassolympiade ausgerufen, für die Licher Minifeuerwehren und befreundenden Kinderfeuerwehren. Bei vielen Stationen wurde Geschicklichkeit rund um die Feuerwehr gefordert. Zielinski dankte den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr für die Betreuung der Stationen. Am darauf folgendem Sonntag wurde der Geburtstag weiter gefeiert.

Im Rahmen des Tages der offenen Tür wurden die Gründer Wolfgang Wissig und Regina Erb-Wagner geehrt, es gab eine Vorführung der Rettungshundestaffel der JUH Linden, der Brandschutzerziehungsanhänger des Landkreises wurde genutzt den Kindern spielerisch das Thema Notruf und Feuerwehr nahe zu bringen, eine RTW des Roten Kreuzes, eine Hüpfburg sowie Kinderschminken standen ebenfalls auf dem Programm .
In 2014 stand auch noch ein Besuch der Polizeistation Gießen auf dem Programm. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr durfte man einen Blick in sonst unbekannte Bereiche werfen. Zu sehen gab es einiges, von einer Arrestzelle über den Erkennungsdienst bis hin zu echten Polizeieinsatzfahrzeugen. Da man die Rettungsleitstelle der Feuerwehr in Gießen schon kannte gab es einiges zu staunen als man das andere Ende der Notrufnummer 110 sehen durfte, nämlich die Einsatzleitstelle der Polizei. Nach der Anstrengenden Besichtigung freuten sich alle auf das Abendessen in einem Schnellrestaurant.
Im Jahr 2014 bestand der Schwerpunkt wie immer bei Spiel und Spaß sowie einfacher Feuerwehrtechnischer Ausbildung. Die Gruppentreffen forderten das Ausbilderteam immer auf's neue spannend und attraktiv zu sein.
Als Abschluss stand Plätzchen backen mit anschließender Weihnachtsfeier auf dem Plan. Gemeinsam mit den Eltern wurden erfolgreich alle Würstchen und Plätzchen gegessen. Das die Weihnachtsfeuer auf den 6. Dezember fiehl kam zur Überraschung noch der Nikolaus.

Es Folgte die Wahl des Stellvertretenden Wehrführers. Aufgrund eines Wohnortswechsels stellte der bisherige Amtsinhaber Dominic Weiskopf sein Amt zur Verfügung.
Die Einsatzabteilung wählte Christopher Menges zum neuen Stellvertretenden Wehrführer.

Es folgte die Jahreshauptversammlung des Vereins Freiwillige Feuerwehr Muschenheim e.V.
Bernd Aberle begrüßte die Anwesenden und berichtete über die Vereinsarbeit im vergangenen Jahr.
Als Verein nahm man am Kreisfeuerwehrverbandstag teil, unterstützte den Musikzug beim Historischen Markt in Lich,richtete den Tag der Offenen Tür mit Sonnenwendfeuer aus.
Die Radtour fiehl wortwörtlich ins Wasser, trotz des Regens trafen sich Mitglieder des Vereins, des Musigzuges sowie des Freundes und Fördervereins zum gemeinsamen Grillen am Gerätehaus.
Als Abschluss des Vereinsjahres stand wie jedes Jahr eine Winterwanderung an. Die Strecke welche von Heiko Krausch ausgearbeitet wurde konnte bei tollem Winterwetter abgewandert werden.
Die Einsatzabteilung wurde unterstützt mit Wintermützen, da die Brandsicherheitsdienste und Einsätze in der kalten Jahreszeit oft für kalte Ohren sorgten.
Auch wurde ein Beleuchtungsstativ angeschafft um im Dunklen besser arbeiten zu können.
Geehrt wurden Sascha Beutler für 25 Jahre Mitgliedschaft und Norbert Weil für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Grußworte

Ortsvorsteher Detlef Kuhn dankte der Einsatzabteilung für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr und stellte fest, dass die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr keine Selbstverständlichkeit ist.
Er sprach auch den eventuellen Neubau eines Gerätehauses im Zuge der Sanierung der Sport und Kulturhalle an.

Dieter Hartmann Harbusch überbrachte Grüße und Dank des Magistrates sowie des Bürgermeisters. Er sprach auch über das Thema Gerätehaus.
Stadtbrandinspektor Marco Römer dankte auch für die geleisteten Stunden im vergangenen Jahr die im Dienste der Allgemeinheit aufgebracht wurden.
Er informierte zum Stand über das Atemschutz und Gefahrenabwehrzentrum des Landkreises. Im Zuge der Interkomunalenzusammenarbeit soll im Atemschutzbereich Laubach, Lich, Grünberg und Hungen zusammen gearbeitet werden.
Die Umstellung auf Digitalfunk ist am 01.03. im Endstadium angelangt, in Lich soll dann nur noch digital gefunkt werden. Der analoge Funk stellt nur noch eine Reserve für den Notfall dar.
Auch Römer sprach das Thema Gerätehaus an. Der technische Prüfdienst hat erhebliche Mängel in Muschenheim festgestellt, die abzustellen sind. Außerdem ist das Muschenheimer Gerätehaus und der Schulungsraum energetisch schlecht aufgestellt und sehr unrentabel, da es ausschließlich mit Elektroheizung beheizt wird. Am Gerätehaus wird in nächster Zeit das Dach erneuert werden müssen, da es durch hängt.
Es wird Gespräche geben in welche Richtung die Reise geht. Ob ein Neubau oder die Sanierung ins Auge gefasst wird, wird sich zeigen.

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