(mko) Anlässlich des 25-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr Lich-Birklar organisierten die Jugendfeuerwehrwarte ein Tagesprogram das jedem etwas bietete. Der Tag begann am Samstag, den 04.06.2016, um 10:00 Uhr mit einem Spaß- und Spielwettbewerb für die Jugendfeuerwehren. Neben den Jugendfeuerwehren der Stadt Lich bewiesen auch die Jugendlichen aus Trais-Münzenberg ihr Können und ihre Teamfähigkeit in verschiedenen Disziplinen. Zu absolvieren war ein Fahrradparcours, ein Kistenlauf, Schlauchkegeln, D-Schlauch springen, ein Staffellauf sowie die beiden vom Stadtpokal bekannten Disziplinen Montagsmaler mit Feuerwehrbegriffen und Kuppelchaos. Auch durch das gute Wetter, dass bis zum Ende der Spiele regenfrei blieb, war der Wettbewerb für alle Beteiligten ein riesen Spaß. Eberstadt, die auch beim Stadtpokal im Mai schon siegreich waren, konnten auch hier wieder beweisen, dass sie das Zeug zum Sieger haben und belegten den ersten Platz. Direkt gefolgt von der Mannschaft aus Birklar auf dem zweiten und Muschenheim 2 auf dem dritten Platz. Im Rahmen der Siegerehrung überreichte Bürgermeister Bernd Klein eine Urkunde der Sparkasse Gießen mit einem Scheck an die Jugendfeuerwehr Birklar. Auch die Stadt Lich zeigte mit einem kleinen Obolus ihre Anerkennung für die sehr gute Jugendarbeit in Birklar in den letzten 25 Jahren.

Im Anschluß an den Spaß und Spielwettberb gab es noch ein Schauübung der Birklarer Minifeuerwehr sowie ein gemütliches Beisammensein zur späteren Stunden.

 

In der Jahreshauptversammlung berichtete Wehrführer Andreas Wirth anschaulich über die ehrenamtlichen Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Die 17 Einsatzkräfte in Birklar, davon fünf Frauen, leisteten im Schnitt 71 Stunden Aus- und Fortbildung. Hierfür dankte er ausdrücklich. Neben zahlreichen Übungen und Schulungsabenden am Standort Birklar, wurden auch Lehrgänge an der hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel besucht oder auch ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Gründau absolviert.

Insgesamt musste man im vergangenen Jahr zu 13 Einsätzen ausrücken und das Gelernte umsetzen. Beispielhaft nannte Wirth den Wohnhausbrand in der Neujahrsnacht in Lich, das Feuer in einer Langsdorfer Produktionshalle oder zwei Verkehrsunfälle, bei denen eingeklemmte Personen gemeldet waren.

Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte, aber auch in der Kinder- und Jugendabteilung, ist stabil. 

Nach den Fakten und Zahlen erinnerte Wirth aber auch an die vielen teamfördernden Veranstaltungen, wie z.B. den Besuch des Kreisfeuerwehrtages oder des Oktoberfestes in Trais-Münzenberg. Auch an das Familienfest der Feuerwehr Lich erinnerte Wirth. Hier nahm man mit einigen Einsatzkräften und deren Familien teil. 

(mko) Die handwerklichen Fähigkeiten von insgesamt 16 Einsatzkräften des Löschzuges Lich wurden am Mittwoch, den 04.11.2015, bei der Errichtung der Schlafplätze in der Leichtbauhalle zur Flüchtlingsunterbringung in Lich gefordert. Rund zehn Stunden lang waren die Einsatzkräfte im Einsatz, um den Umzug von ca. 80 Flüchtlingen aus der Sporthalle der Erich-Kästner-Schule in die Leichtbauhalle am alten Sportplatz zum darauffolgenden Freitag zu ermöglichen. Errichtet wurden knapp 100 Schlafplätze.

(mko) Mit der Meldung "Unklarer Feuerschein im Bereich der alten Klostermühle / Kinderspielplatz" wurden die Einsatzkräfte aus Birklar und Muschenheim am Halloween-Samstag gegen 18:00 Uhr zu einer Alarmübung gerufen. Nach wenigen Minuten trafen 20 Männer und Frauen der Einsatzabteilungen mit vier Fahrzeugen an der vermeintlichen Einsatzstelle ein und bewältigten eindrucksvoll das von Peter Wissig (Wehrführung Muschenheim) ausgearbeitete Szenario.
Während die Einsatzabteilung Muschenheim die Versorgung der beiden verletzten Personen übernahm, die aufgebrachte Ersthelferin betreute und den ersten Löschangriff mittels "C-Rohr" vornahm, stellten die Einsatzkräfte aus Birklar die Wasserversorgung her und sicherten die Einsatzstelle ab.
Sehr schnell wurde ein Verletztensammelpunkt am Muschenheimer Mannschaftstransporter eingerichtet und zwei weitere "C-Rohre" in Stellung gebracht. Koordiniert und schnell war die Übung gegen 18:45 Uhr abgearbeitet. Im Anschluss traf man sich im Feuerwehrhaus Muschenheim zu einer Nachbesprechung bei der weitere Möglichkeiten zur Optimierung des Einsatzablaufes besprochen wurden.

Ein besonderer Dank gilt den Besuchern des Gottesdienstes, die trotz der engen Platzverhältnisse zum rangieren und ausparken ihrer Fahrzeuge sehr verständnissvoll waren und teilweise das Übungsgeschehen sehr beeindruckt beobachteten.

Angehörige der Hilfsorganisationen kommen in ihren Einsätzen manchmal in Situationen die sich niemand wünscht, die belastend sind. Einsätze mit kleinen Kindern, Freunden und Bekannten oder die, die Bilder im Kopf hinterlassen, können zu ernsten Problemen führen.

Um diese Situationen zu entschärfen und frühzeitig professionelle Hilfe zu leisten gibt es seit vielen Jahren Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Landkreis Gießen, die Einsatzkräften aber auch Angehörigen in dieser schweren Situation zur Seite stehen. Auch wenn diese kirchlich organisiert sind, hat die in Anspruchnahme der Seelsorger nichts mit einem bestimmten Glauben oder der Zugehörigkeit einer Konfession zu tun.

Jedes Jahr feiert die Notfallseelsorge ihren Jahresgottesdienst, zudem besonders die Hilfskräfte der verschiedenen Organisationen eingeladen sind, in einer anderen Gemeinde. Dieses Jahr ist man in der katholischen Gemeinde, in der "St. Paulus" Kirche, in der Licher Ringstraße zu Gast. Um 18 Uhr beginnt der Gottesdienst. Dieser ist aber selbstverständlich auch für "nicht-Einsatzkräfte" zugänglich. Er bietet wie immer eine gute Möglichkeit zur Besinnung und Begegnung.

Besonders erfreulich ist die Beauftragung einer neuen Notfallseelsorgerin, die im Rahmen dieses Gottesdienstes offiziell ihren Dienst aufnimmt.

Die Kollegen der Notfallseelsorge freuen sich auf zahlreiche Gäste und laden im Anschluss zu einem kleinen Imbiss im Gemeindezentrum.

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