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(ab) Am Freitag den 25.11. um 20:15 wurden die Einsatzabteilungen Muschenheim, Birklar und Lich-Kernstadt durch die Leitstelle in Gießen zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen, auf die Kreisstraße zwischen Muschenheim und Birklar, alarmiert. Parallel dazu wurden ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes Mittelhessen und ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe alarmiert, ebenso kam ein Notarzteinsatzfahrzeug der Johanniter Unfallhilfe zum Einsatz.

Als erstes traf die Einsatzabteilung Muschenheim mit beiden Fahrzeugen an der vermeintlichen Unfallstelle ein.
Vor Ort stellte sich heraus, dass

Vor kurzem fand im Kindergarten Nieder-Bessingen die jährliche Früherziehung zum Thema Brandschutz mit den Kindern der Vorschulgruppe statt.

Caro und Martina, vom Team Brandschutzerziehung hatten sich hierfür wieder viele anschauliche Dinge einfallen lassen. Gemeinsam wurde geübt wie man eine Kerze richtig ansteckt und wie man sie wieder sicher löscht - und immer mit einem Erwachsenen. Auch das Absetzen eines Notrufes über die Nummer 112 wurde geübt.

Im Anschluss durften die Kinder die verschiedenen Einsatzkleidungen der Feuerwehrmänner und -frauen begutachten.

Am Ende wartete am Feuerwehrhaus neben an noch eine kleine Überraschung. Jan und Marc - beide von der Jugendfeuerwehr Nieder-Bessingen - zeigten den neugierigen Kids das Löschfahrzeug samt Beladung. Und natürlich durfte auch das Probesitzen nicht fehlen...

Brandschutzerziehung ist nicht nur sinnvoll sondern auch gesetzliche Aufgabe der örtlichen Feuerwehren. Dazu gibt es in Lich das Team der Brandschutzerziehung, das einmal im Jahr jeden Kindergarten besucht und dort die Kids mit dem Thema vertraut macht. Besser als ein Feuer zu löschen ist es, ein Feuer zu vermeiden.

Am Samstagabend alarmierte die Zentrale Leitstelle in Gießen die Einsatzkräfte aus Nieder-Bessingen zu einer Nachtalarmübung an die Peinmühle. Das Objekt liegt etwa einen Kilometer außerhalb an der Landstraße 3481, direkt an der Wetter. Bereits sechs Minuten nach dem ertönen der Sirenen und der Funkmeldeempfänger waren die ersten neun Feuerwehrmänner und -frauen am Übungsort.

Markus Kerscher, der sich das Szenario ausgedacht und die Übung vorbereitet hat, instruierte den Gruppenführer des Löschgruppenfahrzeuges in die angenommene Lage. Neben dem Brand gab es noch zwei vermisste Personen zu suchen. Eine Wasserversorgung musste aus dem Bach aufgebaut werden.

Parallel wurden die Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Weiteres Personal kam mit dem Mannschaftsfahrzeug nach und unterstützte bei den zahlreichen Aufgaben.

Um es dem vorgehenden Atemschutztrupp zu erschweren wurden die Atemschutzmasken präpariert, sodass man tatsächlich nichts erkennen konnte und sich, wie im echten Einsatz, vortasten musste.

All das fand statt unter den Augen des stellvertretenden Stadtbrandinspektors und den beiden Anwohnern, die es uns ermöglicht haben diese Übung durchführen zu können, statt. Nach rund einer Stunde war das Übungsziel erreicht. Im Anschluss gab es eine "Manöverkritik" mit dem Ziel sich stetig zu verbessern.

Hier finden Sie ein paar Bilder:

 

Erste-Hilfe gehört zur Feuerwehr wie das Wasser zum Löschen. Bereits vor dem Feuerwehr-Grundlehrgang muss die angehende Feuerwehr Einsatzkraft einen Erste-Hilfe Kurs absolvieren. Auch in den offiziellen Aufgabenbeschreibungen, also den Vorgaben wer welche Dinge zu tun hat, steht das Retten und damit die Erste-Hilfe an oberster Stelle. Nicht an jeder Einsatz- oder Übungsstelle ist immer der Rettungsdienst anwesend, und man will sich natürlich auch selber absichern.

Im Rahmen der Truppmann-II Ausbildung werden weitere vier Stunden Unterricht in diesem Bereich gefordert. Abteilungsübergreifend fand diese Einheit nun im Feuerwehrhaus in Muschenheim statt. Als Gast-Ausbilder konnten wir Torsten Hansmann, Voraushelfer und stellvertretender Leiter der Feuerwehr Buseck, begrüßen. Er verfügt neben der entsprechenden Ausbildung über langjährige Erfahrung in der rettungsdienstlichen Unterstützung.

Nach der Begrüßung der 13 Teilnehmer aus den verschiedenen Licher Einsatzabteilungen ging es in einen ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis. 

Wundversorgung, auch bei stark blutenden Wunden, oder die Möglichkeit der Schienung bei Knochenbrüchen wurden besprochen und dann gegenseitig angewandt und ausprobiert. Für all dies gibt es Material in den einheitlichen Notfallrucksäcken aller Licher Löschfahrzeuge.

Immer wieder auch der Hinweis, wie wichtig die einfache Betreuung verletzter oder betroffener Personen ist. 

Unser Dank gilt Torsten der sich die Zeit für uns genommen hat.

 

Vier mal im Jahr findet die spezielle Truppmann-II Ausbildung statt, immer an einem anderen Standort. Diese ist Grundlage für verschiedene weiterführende Ausbildungen. Neben den Standorten die man kennenlernt, kommt man auch mit Einsatzkräften aus anderen Abteilungen ins Gespräch und hat den gleichen Wissenstand. Ein Plus im Einsatzfall.

Erste-Hilfe ist ganz einfach. Man kann nichts falsch machen. Die Maßnahmen sind kinderleicht.

Das sind Aussagen der Erste-Hilfe Auffrischung für interessierte Bürgerinnen und Bürger in Ober-Bessingen. Ab 14 Uhr hatte die Abteilung Ober-Bessingen zu einem kostenfreien "Fresh up" ins Feuerwehrhaus geladen. Die beiden Feuerwehrsanitäter Marco und Jörg zeigten den etwa 20 Anwesenden wie man eine Person ohne Bewusstsein aber mit normaler Atmung in die Seite legt und somit die lebenswichtigen Funktionen sichert. Hier zeigten sich die ersten überrascht wie leicht das geht. Aber auch ohne Atmung muss was geschehen - eine Wiederbelebung. 30x auf den Brustkorb drücken und zweimal beatmen - anstrengend aber nicht unmöglich.

Wie wichtig es ist beruhigend auf Betroffene einzuwirken und damit schon sehr hilfreich zu sein wurde ebenfalls angesprochen.

Außerdem noch das Absichern einer Unfallstelle und das Absetzen des Notrufs unter der Nummer 112.

Man hofft hiermit das Interesse an den Maßnahmen gesteigert und die Ängste etwas falsch zu machen abgebaut zu haben. Diese kurze Auffrischung ersetzt natürlich keinen richtigen Erste-Hilfe Kurs - ist aber als Ergänzung sehr sinnvoll.

Wie schnell und einfach man zum Lebensretter werden kann lernt man u.a. beim Roten Kreuz in Gießen oder bei der Johanniter Unfallhilfe.