(ak) Schon lange war es der Wunsch der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lich (Kernstadt) bei Atemschutzeinsätzen neben dem erstem Angriffstrupp auch den Rettungstrupp mit einer Wärmebildkamera ausstatten zu können.

Am Freitagabend konnte der Wunsch realisiert werden. Hans-Dieter Schnepf, 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereins, übergab Wehrführer Stefan Albohn und seinem Stellvertreter Christoph Köstler offiziell die hochmoderne Kamera im Wert von 5.000 €. Ein Kohlenmonoxid-Messgerät, das auch seinen Platz im Tanklöschfahrzeug finden wird, zwei Schlauchtransportwagen und drei Gitterboxen konnte Brandmeister Albohn ebenfalls dankend entgegen nehmen. Insgesamt investierte der Feuerwehrverein 6.600 € in Neuanschaffungen. Möglich machten dies die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Kernstadt, die im Jahr 2013 kleinere und größere Summen im Rahmen der jährlichen Spendenaktion auf das Vereinskonto überwiesen hatten.

Informationen zum Feuerwehrverein Lich finden Sie auf der Webseite www.ffw-lich.de

Am vergangenen Samstag fand im Feuerwehrhaus Reiskirchen die 5. Fortbildungsveranstaltung für Feuerwehrsanitäter, im Rahmen des "Netzwerk Feuerwehrsanitäter Landkreis Gießen", statt.

Die Ausbilder Björn Damm (Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und Anästhesie) sowie Matthias Puckett (Lehrrettungsassistent) von der Feuerwehr Reiskirchen brachten den anwesenden Einsatzkräften das Atemwegsmanagement näher.

Neben der "Beutel-Masken"-Beatmung wurden auch weiterführende Maßnahmen wie z.B. die Larynxmaske erklärt, gezeigt und die Anwendung geübt. Mit dieser Maske die man in den Rachen einlegt, kann man über den Kehlkopf beatmen. Der ärztliche Leiter Rettungsdienst gibt diese Maßnahme für die ausgebildeten Feuerwehrsanitäter frei um noch effektiver handeln zu können.

Neben der Feuerwehr Lich sind derzeit die Feuerwehren Reiskirchen, Buseck und Pohlheim im Netzwerk vertreten. 

Bilder finden Sie auf der Facebookseite des Netzwerkes.

(ak) Erste-Hilfe stand am Samstagnachmittag auf dem Übungsplan der Licher Feuermäuse. Tatkräftige Mithilfe erhielten die Leiterin der Minifeuerwehr Carolin Stein und ihr Stellvertreter Sven Zaluskowski vom Roten-Kreuz.

Neben Ausbilderin Kathrin Diehl konnte man auch eine RTW-Besatzung mit ihrem Einsatzfahrzeug begrüßen. Nach ein paar wichtigen Tipps zum Absetzen eines Notrufs ging es ans Verbinden von ausgedachten Verletzungen. Viele Pflaster wurden geklebt und Verbände angelegt. Nur gemeinsam ließ sich das große Tragetuch mit „Verletztem" anheben. Highlight des kurzweiligen Nachmittags war die Besichtigung des Rettungswagens der Licher DRK-Wache. Alex Schulz und Benno Balser mussten viele Fragen zur Beladung beantworten.

Weitere Bilder finden Sie auf der Webseite des Feuerwehrvereins Lich

(ak) Ende August nahm Sören Auer am entsprechenden Lehrgang an der Hessischen Landesfeuerwehrschule (HLFS) in Kassel erfolgreich teil. Insgesamt 14 Tage musste Auer, der auch das Amt des Jugendfeuerwehrwartes begleitet, in der nordhessischen Großstadt verweilen, um zukünftig Einsätze von selbständigen Einheiten bis zu einer Stärke einer Gruppe leiten zu können.

Am dreitägigen Seminar „Einsatzsimulation für Zug- und Verbandsführer“  ebefalls Ende August nahmen Wehrführer Stefan Albohn und der stellvertretenden Stadtbrandinspektor Holger Merle teil.

Am frühen Abend alarmierte die Leitstelle in Gießen die "Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung" und den Löschzug Gießen 11 - den Katastrophenschutz Löschzug der Stadt Lich - zu einer gemeinsamen Übung am Licher Breuersbergweiher.

Darauf hin machten sich über 50 Einsatzkräfte vom DRK und der Feuerwehr auf den Weg zum Treffpunkt in die Ringstraße. Neben der Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung war auch die SEG Technik des DRK, die DLRG und der Rettungsdienst Mittelhessen mit mehreren Rettungswagen und einer Notärztin bei der Übung vertreten. Diese Rettungswagen waren besetzt mit Auszubildenden, die diese Übung als Vorbereitung auf den späteren Einsatzdienst nutzen sollten. Beobachtet und bewertet wurden diese durch die Ausbilder und den verantwortlichen Lehrrettungsassistenten Alexander Hejny.

Gemeldet wurde den Beteiligten eine unklare Rauchentwicklung und Personen im Wasser. Diese Mitteilung bestätigte sich dann an der Einsatzstelle.

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