Am Fronleichnamstag starteten mehr als 40 Musikerinnen und Musiker des Muschenheimer Musikzugs mit Begleitung zu einer 4-tägigen Konzertreise an den Bodensee. Bereits um 6 Uhr morgens begann bei strahlendem Sonnenschein für die insgesamt rund 70 Reiseteilnehmer im klimatisierten Bus die knapp 6 stündige Fahrt, die nur von einem mitgebrachten herzhaften Frühstücksbüfett auf einem Rastplatz in der Nähe von Karlsruhe mit „Worscht, Weck, Joghurt und Bananen“, dargeboten auf einem Taperziertisch, unterbrochen wurde. Gegen Mittag wurde das erste Reiseziel, der imposante Rheinfall in Schaffhausen erreicht und besichtigt. Nach einer Führung und anschließender Bootsfahrt zum mitten im Wasserfall stehenden Aussichtsfelsen ging es zum Übernachtungsquartier in die Jugendherberge nach Überlingen, oberhalb des Bodensees.
Am nächsten Tag stand zunächst die Besichtigung der Insel Mainau mit ihrer Pflanzenvielfalt auf dem Programm gefolgt von einem Konzert auf der Piazza Rothaus Seeterrasse, bei dem die Muschenheimer unter dem Motto „Liebe, Lust und Leidenschaft“ große Teile des Repertoires aus dem diesjährigen Neujahrskonzert den begeisterten Zuschauern präsentierten. Der Samstag war zur freien Verfügung und konnte zum Besichtigen, Wandern, Radfahren, Bootfahren oder für Mutige auch zum Schwimmen im Bodensee genutzt werden, bevor abends ein gemeinsames Abendessen in einer nahen Gaststätte reserviert war, das sich ungewollt als „Erlebnisgastronomie“ der besonderen Art entwickelte und noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird.

Sonntagvormittag wurde dann in der Konzertmuschel in Konstanz, angrenzend an den Fährhafen und direkt an der Hafenpromenade des Bodensees, ein zweites 90-minütiges Konzert gegeben. Beeindruckend war dort vor allem die tolle Akustik der Konzertmuschel und das Ambiente, durch die wenige Meter an der Konzertmuschel vorbeifahrenden Yachten.
Die danach angetretene Rückreise verlief ohne weitere Probleme. Alle Teilnehmer zogen ein positives Fazit: Unterkunft gut, Wetter gut, Programm gut, Musik gut und dankten Anja und Jörg Roth für die gelungene Organisation, verbunden mit dem Wunsch, eine solche Fahrt in naher Zukunft zu wiederholen.

Sich auf das Gelände der Licher Stadtwerke in Ober-Bessingen zu schleichen und im Hochbehälter grillen, mal was Außergewöhnliches wagen ... Das war die Ausgangssituation für eine ebenso "außergewöhnliche" Übung der Einsatzabteilung in Ober-Bessingen.

Die ausgelöste Alarmanlage sorgte dafür, dass man auf die Rauchentwicklung aufmerksam wurde. Wie sich herausstellte wurden noch zwei Jugendliche im Gebäude vermisst.

Nachdem man sich mit einem Leiterbock Zutritt zum Gelände verschafft hatte, begannen die Atemschutztrupps umgehend mit der Personenrettung. Damit es schneller und effektiver geht, nutzten sie dazu die Wärmebildkamera. Selbst bei "Nullsicht", also Dunkelheit und Rauch in dem man die Hand vor Augen nicht sieht, werden Temperaturkontraste dargestellt und erleichtern damit die Suche nach Glutnestern oder vermissten Personen.
Neben der Menschenrettung wurde auch ein Löschangriff für den noch brennenden Grill eingeleitet.

Während der Maßnahmen wurde ein Atemschutznotfall eingespielt. Mit dem Notruf "Maydaya Mayday Maday" wurde der Sicherheitstrupp aktiviert um die verunglückte Einsatzkraft zu retten.

Da nicht sofort drei Rettungswagen an der EInsatzstelle waren, mussten durch die Feuerwehrmänner und -frauen Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden. Diese Fähigkeiten wurden jedem Aktiven bereits vor dem Feuerwehrgrundlehrgang vermittelt und jährlich aufgefrisch.

Im Anschluss an die Übung wurde das Objekt entraucht und eine Übungsnachbesprechung durchgeführt. Lobende Worte fand man für die realisitische Darstellung des Szenarios, welches durch Marco Hahn und Patrick Kammer (der ein extra Seminar hierzu besuchte) vorbereitet wurde. Ein Dank geht an die Stadtwerke die uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatten

Hier finden Sie ein paar Bilder und ein Video der Übung:

 

Am heutigen Mittwoch fand im Licher Rathaus die letzte Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause statt.

Neben den Stadtverordneten, dem Magistrat und dem Bürgermeister waren auch zahlreiche Feuerwehrfrauen und -männer eingeladen.

Im Rahmen der Versammlung würdigte Bürgermeister Bernd Klein das jahrzehnte lange, ehrenamtliche Engagement der Aktiven. Es sei schön dass das Land Hessen vor wenigen Jahren die Anerkennungsprämie eingeführt hat und man damit denen, die für die Sicherheit aller Licher Bürger da sind, eine Kleinigkeit zurückgeben kann. Dies sei aber nicht annähernd das, was man als Dank empfinde. 40 Jahre aktiver Einsatzdienst, da kam seitens des Bürgermeisters die Frage in die Runde der Stadtverordneten wer sich zum Beispiel so lange in einem Verein engagiere, auch wenn dies ja kein Verein ist. Die Rückmeldungen waren überschaubar ...
Klein las nun die Namen vor und bat jeden zu ihm nach vorne zu kommen. Unter dem Applaus der Fraktionen folgten ihm die anwesenden Aufgerufenen (nicht alle konnten heute erscheinen):

10 Jahre aktiver Einsatzdienst

Carolin Stein (Lich), Dominic Weiskopf (Eberstadt), Janis Heieis, Nils Heieis, Dominik Rabenau und Benjamin Witte (alle Langsdorf) und Tanja Zielinski (Muschenheim)

20 Jahre aktiver Einsatzdienst

Andrea Schäfer, Thomas Wießner (beide Birklar), Regina Erb-Wagner (Langsdorf) und Dierk Keil (Nieder-Bessingen)

30 Jahre aktiver Einsatzdienst

Michael Hennrich, Frank Lechens und Thorsten Noll (alle Birklar), Axel Lotz (Nieder-Bessingen) sowie Jörg Göttsche, Ewald Koch und Klaus-Dieter Roth (alle Ober-Bessingen)

40 Jahre aktiver Einsatzdienst 

Günter Stein (Lich), Hilmar Reitz (Eberstadt) und Dieter Jox (Ober-Bessingen)

 

Im Anschluss wurden die Geehrten noch zu kühlen Getränken und Snacks eingeladen. 

(tz) Das Feuerwehrwochenende in Muschenheim begann traditionell mit einer Gemeinschaftsübung der Einsatzabteilung. Wie geplant heulten um 17:00 die Sirenen. Die Einsatzkräfte aus Muschenheim und Birklar arbeiteten zusammen ein Szenario ab, welches von Wehrführer Peter Wissig und dessen Stellvertreter Christopher Menges ausgearbeitet wurde. Es galt im verrauchten Kommunikationszentrum drei Verletzte zu retten und zu versorgen. Im Gebäude war nach einer angenommenen Verpuffung eine Starke Verrauchung, welche die Sicht der Einsatzkräfte stark einschränkte. Nach Ende der Übung traf man sich zur Nachbesprechung am aufgebauten Sonnenwendfeuer.

Ab 19 Uhr hatte der Verein die Bevölkerung zum Sonnenwendfeuer eingeladen. Es gab gekühlte Getränke und leckeres vom Grill. Nachdem das Feuerwehrwochenende in 2016 aufgrund des plötzlichen Todes von Wolfgang Seipp abgesagt wurde, konnte man dieses Jahr zahlreiche Gäste begrüßen.

Der Tag der offenen Tür am nächsten Tag begann mit einem Gottesdienst, welcher von Pfarrerin Fritsche gehalten und vom Jugendmusikzug begleitet wurde. Nach dem Mittagessen, zu dem der Musikzug spielte, folgte das offizielle Programm. Es wurde Vereinsehrungen nachgeholt und es wurden vier Mitglieder aus der Minifeuerwehr an die Jugendfeuerwehr übergeben. Theresa Hack, Mona Scharch, Lukas Größges und Luis Zielinski wurden von Minifeuerwehrwartin Tanja Zielinski an den Jugendwart Patrick Kammer übergeben. Kammer führte aus, dass die Jugendarbeit in Muschenheim Tradition hat. Denn dieses Jahr konnte man auf 45 Jahre erfolgreiche Jugendfeuerwehrarbeit zurückblicken. Zu diesem Jubiläum hielt man Anfang Juni einen Spiel- und Spaßwettkampf ab. An diesem Tag waren Jugendfeuerwehren aus dem Umkreis sowie die DLRG Jugend aus Lich zu Gast in Muschenheim. Nach dem offiziellen Programm lud der erste Vorsitzende Bernd Aberle die anwesenden Gäste noch zu einem gemütlichen Tag bei der Feuerwehr ein. Es gab Kuchen, Waffeln von Eltern der Minifeuerwehr, Spielstationen der Jugendfeuerwehr und eine Hüpfburg. Die DRK Bereitschaft aus Lich war mit ihren Fahrzeugen vor Ort. Und beantworteten interessierten Besuchern Fragen rund um die Fahrzeuge. Die Verantwortlichen waren mit den zwei Tagen sehr zufrieden.

Gleich vier Einsatzkräfte freuten sich am vergangenen Sonntag über die Mitteilung "Prüfung bestanden!"

Während Mirko Schemm und Thorsten Marx den Lehrgang zum Sprechfunker einer nichtpolizeilichen BOS, also einer der Behörden und Organsationen mit Sicherheitsaufgaben, erfolgreich beendeten, lernten Axel Behle und Markus Kerscher die Grundlagen der Technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall.

Beim Sprechfunklehrgang geht es darum zu verstehen wie die Funktechnik funktioniert und wie man sie anwendet. In der Praxis ging es dann hauptsächlich darum wie im Übungs- und Einsatzfall der Funkverkehrfunktioniert. So soll gewährleistet werden, dass selbst wenn einige Einsätze parallel laufen immer eine Verbindung zwischen den Teilnehmern hergestellt werden kann. "Wie spreche ich jemanden an?", "Wie beginne oder ende ich ein Funkgespräch?" waren hier nur zwei der zahlreichen Fragestellungen.

Physikalische Grundlagen müssen sitzen um bei der Hilfeleistung gut arbeiten zu können. Diese wurden bei der Feuerwehr genauso vermittelt wie die technischen Möglichkeiten des hydraulischen Rettungsgerätes (Schere/Spreizer), Rettungstechniken um verunfallte Personen aus dem Fahrzeug zu retten oder um Lasten zu ziehen/heben - z.B: mit einem Mehrzweckzug.

Wir danken den vieren für ihren ehrenamtlichen Einsatz!

Mirko und Thorsten

Markus und Axel

Am heutigen Montag folgten wir der Einladung der DLRG OG Lich und waren mit vier Einsatzkräften zu Gast bei deren Sommerfest am Licher Hallenbad.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) feiert dieses Sommerfest jedes Jahr mit einer anderen Hilfsorganisation.
Bereits vor einigen Monaten bekamen wir die Einladung und die Möglichkeit uns und unsere Tätigkeiten in diesem Jahr vorzustellen.

Vor Ort haben wir, bei bestem Sommerwetter, eine Wasserspielstation aufgebaut bei der sich die rund 50 Kinder spielerisch abkühlen konnten. 
Zudem boten wir die Möglichkeit sich eines unserer Fahrzeuge genauer anzuschauen.
Aber auch Fragen zum Thema Rauchmelder, Krisenvorsorge oder Katwarn konnten wir beantworten.

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