(mko) Am Abend des 12.12.2017 fand in Nieder-Bessingen die alljährliche Alarmübung statt. Gegen 19:00 Uhr wurden die Einsaätzkräfte zu einem Fahrzeugbrand am Ortsrand alarmiert. Mit neun Personen rückte das Löschfahrzeug nach wenigen Minuten aus. Bereits aus einiger Entfernung war ein deutlicher Feuerschein zu sehen. Das brennende Fahrzeug, dessen Fahrer glücklicherweise nur leicht unter Schock stand, hatte Altöl geladen und wurde mit Netzmittel abgelöscht. Nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht und die Einsatzkräfte analysierten die Vorgehensweisen, um die effizienz solcher Einsätze weiter zu steigern.

Für die Dauer der Übung musste zeitweise die Ortsdurchfahrt Nieder-Bessingen gesperrt werden. Wir bedanken uns bei den Anwohnern und allen betroffenen für ihr Verständnis.

(pk) Christopher Menges schloss letzte Woche Freitag seine fünfwöchige Ausbildung zum Einsatzbearbeiter in einer Leitstelle ab. Christopher ist stellvertretender Wehrführer in Muschenheim und beruflich arbeitet er in der Leitfunkstelle Giessen. Diese Ausbildung ist ein Pflichtlehrgang zum Leitstellendisponenten ohne diesen darf er nur mit Absprache eines erfahrenen Disponenten Einsatzkräfte der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes alamieren. Jetzt kann Christopher als leitender Disponent eingesetzt werden. Inhalte sind (Digital-) Funktechnik, rechtliche Bestimmungen in den Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie Organisationsaufbau. Erste-Hilfe anleiten und telefonische Anleitung einer Reanimation, Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen (z.B. Polizei/Bahn…), Kenntnisse über Luftrettung und Kartenkunde. Groß geschrieben wird auch Stress und dessen Bewältigung. Bei der telefonischen Anleitung zur Reanimation bleibt der Sachbearbeiter mit dem Anrufer in Verbindung und ein anderer Sachbearbeiter kümmert sich um die Alarmierung der Rettungskräfte.

 

 

(mko) Am heutigen Samstag, den 21.10.2017, endete die Aussenübungssaison der Einsatzabteilung Langsdorf mit der jährlichen Abschlußübung. Wehrführer Oliver Schauermann und sein Stellvertreter Stephan Roth hatten sich für den heutigen Tag ein besonderes Szenario ausgedacht. Zunächst übten die 22 anwesenden Einsatzkräfte, wie vor der Übung besprochen, einen standard Löschangriff nach FwDV 3 bei einer alten Halle in der Nähe des Langsdorfer Friedhof. Während der Übung spielten die Übungsleiter ein weiteres Szenario ein. Auf der anderen Seite des Ortes wurde eine Person von einem Landwirtschaftlichen Anhänger überrollt. Dieser Stand nun mit dem Reifen auf dem Becken der Person und musste befreit werden. Kurzerhand entschlossen die Einsatzkräfte das vor Ort verfügbare Material, in diesem Fall stabile Holzbalken, zu nutzen und mit einem Hebel den Anhänger anzuheben. Nach wenigen Minuten konnte die verletzte Person so befreit werden.
Im Anschluss wurde direkt vor Ort der Übungsablauf besprochen. Schauermann und Roth zeigten sich mit den Ideen und deren Ausführung sehr zufrieden und wiesen nochmal auf Details der Absicherung hin.

(mko) Im Rahmen der Truppmann II - Ausbildung durchlaufen unsere Einsatzkräfte in jedem Ortsteil einen Ausbildungsteil, der den Spezialaufgaben des jeweiligen Ortsteils entspricht. Am vergangenen Samstag, den 14.10.2017, führte diese Ausbildung nach Nieder-Bessingen. Die Einsatzabteilung dort ist mit einem Anhänger ausgerüstet, der spezielles Material für den Umweltschutz und einem Schlauchboot ausgerüstet ist.
Unter der Leitung von Dierk Keil lernten die Teilnehmer der Ausbildung die Einsatzmöglichkeiten von Ölsperren kennen. Neben der Theorie wurden die Einsatzkräfte mit der praktischen Aufgabe betraut, eine Ölsperre am Hochwasserstaubecken des Licher Stadtrand einzubringen. Währenddessen erläuterten Dierk Keil und Markus Kerscher die Funktion des Uferschutzes und weiterer besonderer Einsatzmittel, die im Falle einer Gewässerverunreinigung zum Einsatz kommen. Insgesamt sechs Teilnehmer konnten hier ihr Wissen um den Gewässerschutz erweitern und sich dem Abschluss der Truppmann Ausbildung einen weiteren Schritt nähern.

 

(mko) Eine besondere Gelegenheit bot sich am vergangenen Samstag den Nachwuchslöschern des Stadtgebiets. Die Kids der Minifeuerwehren liefen Hand in Hand mit den Spielern der "Zwoten" des TV-Lich - Basketball auf das Spielfeld der heimischen Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle. Unterstützt wurden sie im Vorfeld des Spiels durch den sportlichen Leiter der Basketball-Minis, Freddy Lengler, der unseren Nachwuchs mit T-Shirts versorgte und kurz den Ablauf erläuterte. Die Regionalligisten, die an diesem Abend zuhause gegen den MTV Kronberg antraten, freuten sich sichtlich über die mentale Unterstützung durch die jungen Fans. Ungezwungen und freundlich unterhielten sich die Spieler mit den Kids und ließen sich gerne mit ihnen fotografieren.
Im Anschluß an den Einlauf hatten die Kids mit ihren Eltern die Möglichkeit das Spiel direkt aus der ersten Reihe zu verfolgen. Leider reichte es bei der "Zwoten" am Ende nicht für einen Sieg. Mit einem Endstand von 56:82 unterlagen die heimischen Basketballer den Gästen aus Kronberg, die an diesem Abend das Spielfeld dominierten. Trotz der Niederlage war der Abend dennoch sehr unterhaltsam und aufregend. Vielleicht sieht man sich bald wieder in den Zuschauerrängen der DBS-Halle!



(ab) Am vergangen Dienstag, den 3. Oktober, galt es für die Nachwuchsbrandschützer der Feuerwehr Lich einen Scheunenbrand in Muschenheim mit mehreren Strahlrohren zu bekämpfen und drei vermisste Personen zu retten. Dieses Szenario hatte sich Stadtjugendfeuerwehrwart Patrick Kammer ausgedacht. Die ersteintreffende Jugendfeuerwehr Muschenheim erkundete zuerst die Einsatzstelle. Nach der ersten Erkundung gingen die Jugendlichen mit, speziell für die Jugendfeuerwehrübungen umgebauten, Atemschutzgeräten zur Menschenrettung in die mit Übungsnebel verrauchte Scheune zur Personenrettung vor. Bereits nach wenigen Minuten konnte die erste Person gerettet werden. Nach dem Eintreffen weiterer Kräfte aus den Licher Stadtteilen konnten insgesamt drei vermisste Personen durch die Nachwuchskräfte gerettet werden. Neben der Menschenrettung über die Frontseite des Gebäudes wurde ein weiterer Löschangriff auf die Rückseite aufgebaut und das angenommene Feuer bekämpft. Das Hauptproblem bestand hier bei der Wasserförderung über eine weite Strecke vom Hydranten bis zur Einsatzstelle.
Insgesamt nahmen 56 Jugendliche und Ihre Betreuer an der großen Übung teil. Die Jugendfeuerwehren aus Lich-Kernstadt, Bettenhausen, Birklar, Langsdorf, Muschenheim und Bessingen zeigten, dass sie das Zeug zu Einsatzkräften haben und mit Können und Begeisterung bei der Sache sind. Auch die zahlreichen Besucher der Übung zeigten sich beeindruckt über die Leistungen der Jugendfeuerwehren. Im Anschluss an die Übung folgte für alle ein gemeinsames Mittagessen mit kühlen Getränke am Feuerwehrhaus Muschenheim.
Patrick Kammer dankte allen Betreuern und Jugendlichen für die geleistete Arbeit im vergangenen Übungsjahr 2017.

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