(sb) Ein besorgter Anwohner kann beruhigt werden, es handelt sich bei dem Scheunenbrand nur um eine Übung der Langsdorfer Einsatzabteilung, gemeinsam mit der Jugend- und der Mini-Feuerwehr.

Ein Traktor ist samt Hänger in Flammen

Gruppenfoto der Teilnehmer

(pk) In der Zeit vom 13. Bis 21. Juli besuchte die Jugendfeuerwehr aus Garding (Schleswig-Holstein) die Jugendfeuerwehr in Muschenheim.

Eine längere Freundschaft verbindet die Jugendfeuerwehren, welche ca. 600 Kilometer auseinanderliegen. Seit 1991 besteht der Kontakt nun inzwischen. Ein abwechslungsreiches Programm hatte sich die Betreuergruppe um den Jugendwart Patrick Kammer ausgedacht. An fast jedem Tag wurde ein Ausflug unternommen. Wer dabei nur an Feuerwehr denkt liegt weit daneben.

Für die 28 Teilnehmer große Gruppe ging es unter anderem ganz schön weit nach oben und kurz darauf wieder ganz nach unten. Aber nein, es wurde kein Freizeitpark mit Achterbahnen besucht, die Teilnehmer besuchten vielmehr den Kletterwald am Hoherrodskopf im Vogelsberg (764 Meter über dem Meeresspiegel) und kurz danach das Besucherbergwerk Merkers (800 Meter unter dem Meeresspiegel). Damit niemandem langweilig wurde, standen noch unter anderem der Besuch des Liebigmuseums mit Experimentalvorführung, das Mathematikum, eine Wanderung zur Burg Münzenberg, ein Spieletag an der Sporthalle und ein Schwimmbadbesuch auf dem Plan.

Ein Highlight war noch der Besuch im Feuerwehrausbildungszentrum der Feuerwehr Frankfurt. Hier durfte man einmal hinter die Kulissen schauen. Das Ausbildungszentrum ist eines der am besten ausgestatteten in ganz Deutschland. Mit einer kleinen Stadt in einer Halle und einem originalgetreuen U- Bahnhaltepunkt und einiges mehr gab es für die Jugendlichen vieles zu entdecken. Die Führung hatte die stellvertretende Jugendwartin Julia Burger organisiert. Hier nochmal einen herzlichen Dank an die Feuerwehr Frankfurt und den Mitarbeiter, der dank der vielen Fragen bestimmt mehrere Löcher im Bauch hatte. Am Ende der Freizeit waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei ging. Man will sich deshalb in Zukunft wieder regelmäßiger treffen um den Kontakt aufrecht halten zu können.
 

Da eine solche Freizeit nicht ohne Hilfe ablaufen kann, an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle kleinen und großen Unterstützer die im Hintergrund unterstützt haben. Fahrschule Michael Noll für den Kühlanhänger, die Stadt Lich für die zur Verfügung Stellung der Sport und Kulturhalle in Muschenheim und finanzielle Förderung, Jugendförderung des Landkreises Gießen für finanzielle Förderung.

Bericht Gießener Allgemeine

(pk) Dichter Rauch kommt aus den Fenstern einer Autowerkstatt in Lich. Der Besitzter läuft aufgeregt vor der Werkstatt auf und ab.
Endlich kommt die Feuerwehr: "Warum dauert das denn so lange? Es sind noch Personen in meiner Werkstatt", ruft er dem ersten Feuerwehrmann entgegen.
Routiniert lauft jetzt alles sehr zügig ab. Eine Wasserversorgung wird aufgebaut und Einsatzkräfte rüsten sich mit Atemschutzgeräten aus. Die Personensuche im Gebäude beginnt. Beinahe merkt man fast gar nicht, es ist nur eine Übung.

Benjamin Born aus der Einsatzabteilung Birklar hatte diese Übung ausgearbeitet.
Die Einsatzabteilung Birklar durft in der Autowerkstatt Prepens in Lich üben.
Die Vermissten waren nur Übungspuppen und der Rauch war Theaternebel. Die Feuerwehrvereine Birklar und Muschenheim haben gemeinsam neue Übungspuppen angeschafft um realistischer üben zu können. Diese haben hier ihren ersten Einsatz erfolgreich absolviert.
Ein nicht alltägliches Übungsobjekt um die Einsatzkräft mal mit neuer Umgebung und möglichen Gefahren konfrontieren zu können.
Die Idee einer Übung in seiner Werkstatt fand Haiko Prepens gut, als Benjamin ihn darauf ansprach.
"Lieber eine Übung, als das ich euch wirklich einmal brauche. Ich bin froh, dass es euch gibt" sagte er.
Marcel Bendig war als Einsatzleiter zufrieden mit dem Ablauf der Übung.

 


Die Feuerwehr Lich mit Ihren Einsatzabteilungen ist immer froh wenn Eigentümer Ihre Objekte für Übungen zur Verfügung stellen. Es ist schwieriger geworden, geeignete Objekte für Übungen zu finden.
Eine gute Sache für Eigentümer und Feuerwehr ist es allemal. Die Feuerwehr kann die Einsatzabläufe an unterschiedlichen Objekten üben und der Eigentümer vermittelt Ortskenntnis um bei einem Ernstfall besser mit der Feuerwehr zusammen arbeiten zu können. Damit sind beide Seiten besser für einen Ernstfall gerüstet.
Wenn sich Eigentümer für eine Zusammenarbeit mit der örtlichen Einsatzabteilung interessieren, sind die jeweiligen Wehrführer die richtigen Ansprechpartner.

 

(mko) Die beiden langjährigen Wehrführer Friedrich Mathes, von der Einsatzabteilung Bettenhausen, und Michael Nachtigal, Einsatzabteilung Ober-Bessingen, erhielten in der Stadtverordnetenversammlung vom 20.06.2018 die Ehrenbezeichnung "Ehrenwehrführer". In über 20 Jahren Amtszeit haben beide Ihrer Mannschaft stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden und die Abteilungen bis zuletzt gewissenhaft geführt. Wir bedanken uns für die tatkräftige Unterstützung, die diese beiden Bürger ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet haben. Herzlichen Glückwunsch zur Ehrenbezeichnung.

(ab) In der vergangenen Woche war viel los im Bereich der Feuerwehr Lich. Von Montag bis Mittwoch absolvierte Andre Hahn, Wehrführer in Ober-Bessingen, ein Fortbildungsseminar an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel. In diesem Seminar wurden die theoretischen Grundlagen im Bereich der Wasserförderung über längere Wegestrecken weiter intensiviert und vertieft. Zudem galt es in einer praktischen Übung mehrere tausend Meter Schlauch zu verlegen.

Axel Behle von der Einsatzabteilung Eberstadt absolvierte mit Erfolg den Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“. In diesem Lehrgang wurden ihm verschiedene Verwaltungstätigkeiten vermittelt. Neben der Verwaltung einer Feuerwehr wurden vor allem die Rechte und Verbote für Feuerwehren und die Versicherung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen besprochen und an Fallbeispielen diskutiert und erörtert.

Am Wochenende stand der "Tag der Feuerwehr" in Muschenheim auf dem Plan. Hierbei wurde am Samstag Nachmittag ein Einsatz simuliert. Zahlreiche Besucher verfolgten interessiert die Übung. Als Übungsszenario wurde angenommen, dass ein PKW gegen ein mit Holz beladenes Traktorgespann gefahren war. Aufgrund des Aufpralls rutschten einige Holzstämme vom Gespann auf den PKW und klemmten den Fahrer massiv ein. Die Feuerwehr Muschenheim versorgte die beiden Verletzten und zerlegte die Bäume mit der Motorkettensäge. Die Abteilung Birklar stellte den Brandschutz am PKW sicher. Die ebenfalls in die Übung eingebundene Einsatzabteilung Langsdorf befreite anschließend die eingeklemmte Person mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes. Es waren insgesamt 31 Einsatzkräfte vor Ort. Die Übung ausgearbeitet hatten Christopher Menges und Hendrik Metzger. Beiden waren sehr zufrieden mit der demonstrierten Erfahrung und Routine der Einsatzkräfte. Auch die zahlreichen Zuschauer, die von Hubert Metzger durch den Übungsablauf geführt wurden, konnten sich von der routinierten Arbeitsweise der Einsatzkräfte überzeugen.

Im Rahmen des "Tag der Feuerwehr" wurden Jannik Becker und Tim Nier aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen.

Im Anschluss an die Einsatzübung traf sich beim Sonnenwendfeuer, um gemeinsam den Tag der Feuerwehr zu starten. Am Sonntag dann war die Dorfbevölkerung zum Gottesdienst und Mittagessen eingeladen. Zur Unterhaltung spielet der Musikzug der Frewiwilligen Feuerwehr Lich - Muschenheim. Ein besonderer Dank geht an das THW Grünberg, dass sich in Muschenheim mit einem Fahrzeug präsentierte.

 

(ab) Am Mittwoch, den 06.06.2018, fand eine Ausbildungsveranstaltung über die Maßnahmen und Tätigkeiten der Feuerwehr nach einem Verkehrsunfall statt. Die Einsatzabteilung Langsdorf veranstaltete diesen Ausbildungsabend im Rahmen des einheitlichen Ausbildungskonzeptes (Truppmann II) der Stadt Lich. Hierbei wurde ein Auto mit einem sogenannten Kombigerät (hydraulisches Rettungsgerät, das Schneiden und Spreizen kann) fachmännisch geöffnet. Als ersten Schritt wurde das Fahrzeug durch Unterlegkeile und anziehen der Handbremse gegen wegrollen gesichert und mit Holzblöcken (Stab-Pack) unter allen vier Säulen des Fahrzeuges unterbaut. Nun konnte eine Einsatzkraft in das Innere des Fahrzeuges einsteigen, um dort die verletzte Person zu betreuen. Nun öffnete man mit Hilfe des hydraulischen Kombigerätes die komplette Beifahrer Seite. In der Fachsprache wird dies die "große Seiten Öffnung" genannt. Somit ist eine schonende und schnelle Rettung des Patienten auf höchstem Niveau gewährleistet. Nach zwei Stunden konnte eine spannende und interessante Ausbildungsveranstaltung abgeschlossen werden.

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