(ab) Ebenfalls am Samstag den 03.11.2018 um 21:00 Uhr wurde die Abteilung Nieder-Bessingen zu eine Verpuffung in eine Gartenhütte alarmiert. Insgesamt galt es acht auf dem Grundstück vermisste Personen zu retten und der, ebenfalls in die Übung eingebundenen, DRK Bereitschaft Lich zu übegeben. Zwei vermisste Personen mussten von einem Atemschutztrupp aus der brennenden Hütte gerettet werden. Um die Einsatzstelle auszuleuchten wurde die Feuerwehr Ober-Bessingen mit einem Manschaftstransportwagen und dem Anhänger Strom nachalarmiert. Als Einsatzleiter und Übungsleiter fungierte der stellv. Wehrführer Markus Kerscher. Die DRK Bereitschaft Lich baute eine Patientenablage auf, diese wurde durch den Power-Moon (großer Lichtball) der Einsatzabteilung Ober-Bessingen ausgeleuchtet. Als Übungsbeobachter war Marco Hahn (stellv. Stadtbrandinspektor) vor Ort. Nach etwa einer Stunde konnte die Übung beendet werden.

Insgesamt waren 11 Einsatzkräfte der Feuewehr Lich und 12 Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Lich an der Übung beteiligt.

(ab) Am Samstag, den 03.11.2018, wurde die Einsatzabteilung Birklar um 17 Uhr durch die Leitstelle Gießen zu einem Übungseinsatz alarmiert.

Ein PKW brannte auf einem Grundstück im Bereich eines Innenhofes. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Birklar stellte sich heraus, dass das Feuer bereits auf die Scheune übergegriffen hatte. Insgesamt galt es drei Personen aus der Scheune zu retten. Dazu wurde die Einsatzabteilung Muschenheim nachalarmiert. Insgesamt wurden zwei Atemschutztupps von den Feuerwehren Birklar und Muschenheim zur Menschenrettung eingesetzt. Eine zusätzliche Wasserversorgung wurde mittels langer Wegestrecke aus einem, einige Straßen entfernt liegenden, Löschwasserbrunnen sichergestellt. Diese zusätzliche Versorgung wurde vor allem durch die Einsatzkräfte aus Muschenheim betrieben. Zudem wurde eine Patientenablage eingerichtet und das Üungsobjekt bei einsetzender Dunkelheit ausgeleuchtet.

Nach einer Stunde konnte der Übungsleiter Marcel Bendig das Ende der Übung verkünden. Als Übungsbeobachter fungierten der Wehrführer Andi Wirth und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Marco Hahn. Ein Dank für die Bereitstellung des Übungsobjektes geht an die Eheleute Klaus und Rita Schneider sowie der Firma Prepens für die zur Verfügung stellung des PKWs.

Letzte Woche konnte die Freiwillige Feuerwehr Lich für die Kernstadtabteilung ein neues Staffeltanklöschfahrzeug (STLF) bei der Fa. Rosenbauer in Luckenwalde abholen. Als Fahrgestell dient ein 16t Fahrzeug von Mercedes Benz vom Typ Atego (1530). Der Aufbau vom Typ Rosenbauer AT vereinigt alle Komponenten, die ein modernes Feuerwehrfahrzeug ausmachen. Er ist kompakt und wendig, sicher und komfortabel, leicht zu bedienen und zuverlässig, leistungsstark und effizient sowie robust und langlebig. Neben dem HLF verfügt die Feuerwehr Lich jetzt über zwei AT die nahezu die gleiche Bedienung haben. Beide verfügen über die Rosenbauer Drehtreppe, die einen sicheren und komfortablen Ein- und Ausstieg gewährleistet. Das Fahrzeug verfügt neben einer Druckzumischanlage vom Typ Digimatic 42 noch zusätzlich über eine Hochdruckschaumzumischanlage vom Typ CAFS 1600 mit jeweils einem B-Abgang im G5 und G6. Zur Beladung gehört unter anderem auch ein Luftretter und eine Verkehrsabsicherungshaspel. Ein Löschwassertank mit einem Volumen von 2.500l Wasser gehört neben einem Schaummitteltank mit 200l Volumen zur weiteren Ausstattung. Für die Ausleuchtung der Einsatzstelle steht ein Lichtmast mit 8 LED Scheinwerfern neben einer Umfeldbeleuchtung mit 10 LED Scheinwerfern zur Verfügung. Bei der Beschaffung handelt es sich um eine gemeinsame Aktion zwischen der Stadt Lich und der Gemeinde Fernwald, wobei das Fahrzeug der Gemeinde Fernwald im Aufbau etwas anders ausgestattet ist.

So lautete das angenommene Einsatzszenario zur Abschlussübung der Einsatzabteilung Langsdorf am vergangenen Samstag, den 20.10.2018.
Gegen 16:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall in das Neubaugebiet „Steinwiese“ gerufen.
Es waren 2 PKW unter einem dort abgestellten unbeleuchteten Landwirtschaftlichen Anhänger gefahren.
Bei der Lage auf Sicht, wurde von den beiden Fahrzeugführern (Oliver Schauermann, Stephan Roth) festgestellt, dass es insgesamt 3 verletzte Personen gab. Hinzu kam erschwerend, dass sich auf dem Anhänger ein Behälter mit einer unbekannten Flüssigkeit befand, die durch ein Leck auf die Straße lief.
Da der Behälter nicht richtig gekennzeichnet war, wurde davon ausgegangen, dass es sich um Gefahrgut handelt.
Die Einsatzstelle wurde von den Einsatzkräften abgesichert. Während sich die Besatzung des 1/44 auf die technische Hilfe vorbereitet hat, hat sich der Angriffstrupp des LF 10/6 mit Atemschutz ausgerüstet. Sie bekamen den Auftrag den Flüssigkeitsaustritt zu stoppen.
Parallel dazu wurde von den restlichen Einsatzkräften die Unfallstelle abgesichert, Beleuchtung aufgebaut und alles für eine schnelle Rettung der verunfallten Personen vorbereitet. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass es sich doch nicht um Gefahrgut handelte, der Behälter lediglich noch mit einer alten Kennzeichnung versehen aber nur mit Wasser befüllt war, konnte die Rettung der verletzten Personen zügig beginnen.
Für das Szenario standen 2 Rettungssätze zur Verfügung, dadurch konnten schnell die Erstöffnungen getätigt werden, damit die inneren Retter zu den verletzen vordringen konnten. Es wurde festgestellt, dass in dem einen PKW eine Person bewusstlos war, diese musste mit einer Sofortrettung schnell aus dem Fahrzeug geholt werden.
Die anderen beiden Personen waren jeweils eingeklemmt, aber nur leicht verletzt und es bestand keine Lebensgefahr. Nachdem die Verletzten herausgeholt und den Rettungsdienst übergeben wurden, konnte mit den vorhandenen Rettungssätzen noch an den beiden Fahrzeugen die Schneidetechniken geübt werden.
Was sich den zahlreich erschienen Interessierten die sich am Übungsort befanden nicht bekannt ist, dass bei Gefahrguteinsätzen ein anderes Vorgehen vorgeschrieben ist.
Bei solchen Einsätzen muss der zuständige Gefahrgutzug hinzu alarmiert werden, der dann mit ihren speziell ausgebildeten Feuerwehrkameraden den Einsatz abarbeitet.
Daher sah es für die Zuschauer so aus als ob sich die Feuerwehr nicht um die Verletzten kümmern wollten. Es musste erst der Eigenschutz sichergestellt werden, bevor mit der Rettung begonnen werden konnte.
Bei der anschließenden Nachbesprechung der Übung, wurden über kleinere Dinge gesprochen, die anders angegangen werden könnten, um die Einsatzabläufer immer weiter zu opimieren.
Der Wehrführer Oliver Schauermann und sein Stellvertreter Stephan Roth bedankten sich bei den 17 Aktiven für den reibungslosen und geordneten Ablauf der Übung.
Sie bedankten sich bei Tim Sames und Max Mückstein, die sich die Übung ausgedacht und vorbereitet hatten und natürlich auch bei den 3 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Langsdorf, die die Verletzten in den Fahrzeugen mimten. Ebenfalls ein Herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Lich-Kernstadt für das zur Verfügung stellen des LF16/12 (Lich 1/44).
Anschließend hatte der Verein wie es traditionell bei der Abschlussübung üblich ist noch zu einem gemütlichen Abend mit Essen und Trinken im Feuerwehrhaus Langsdorf eingeladen.

(mko) Wie in jedem Jahr am 03.10. trafen sich auch heute die Jugendfeuerwehren der Stadt Lich zur gemeinsamen Abschlussübung 2018. Die von Markus Kerscher und Marc Kowal ausgearbeitete Übung spielte sich in einer Scheune in Nieder-Bessingen ab. Über 40 Kinder und Jugendliche nahmen an der Übung teil.

Die ersteintreffende Jugendfeuerwehr Bessingen, ein Zusammenschluss der Jugendlichen aus Ober- und Nieder-Bessingen, erkundete die Lage und gingen mit einem C-Strahlrohr in den Innenangriff zur Menschenrettung vor. Nach und nach trafen weitere "Einsatzkräfte" aus Muschenheim, Birklar, Kernstadt, Bettenhausen und Langsdorf ein. Einige schützten benachbarte Gebäude, andere versorgten die "verletzten Personen" die zwischenzeitlich von den verschiedenen Trupps im Innenangriff gerettet wurden.

Viel positive Rückmeldung erhielten die Jugendlichen, deren Betreuer und alle an der Übungsvorbereitung beteiligten durch die zahlreichen Besucher, die sich nicht nur auf Feuerwehrpersonal beschränkten. Überraschend viele Anwohner nutzten die Gelegenheit, den Jugendfeuerwehren über die Schulter zu schauen.

Nach über einer Stunde "retten, löschen und schützen" trafen sich Betreuer und Jugendliche zur Abschlussbesprechung am Feuerwehrhaus in Nieder-Bessingen. Neben Softdrinks gab es für alle Beteiligten Würstchen, die freundlicherweise von der Firma G.A. Müller aus Lich gespendet wurden.

Die Abschlussübung der Jugendfeuerwehren wird regelmäßig auch von den Vertretern der städtischen Gremien genutzt, um sich einen Eindruck von der Jugendarbeit zu verschaffen und den Jugendlichen und den Betreuern nochmals mitzuteilen, wie wichtig die Jugendfeuerwehr für die Sicherstellung des Nachwuchses der Einsatzabteilungen ist. Herr Joseph als Magistratsvertreter und Herr Pompalla als Ortsvorsteher nahmen daher, neben den Wehrführern, an der Abschlussbesprechung teil. Von "beeindruckender Geschwindigkeit" und "hoher fachlicher Qualität" sprachen die Übungsverantwortlichen Kerscher und Kowal und bedankten sich bei allen Helfern. Allen voran Fam. Pein, die das Übungsobjekt in der Vordergasse zur Verfügung gestellt hatte.

die Jugendfeuerwehren der Stadt Lich bestehen derzeit aus knapp 120 Kindern und Jugenlichen, die sich gemäß Dienstplan meist wöchentlich in den einzelnen Ortsteilen treffen, um neben der fachlichen Ausbildung auch allgemeine Jugendarbeit betreiben. Tolleranz und gegenseitiger Respekt sind Werte, die nicht nur gefordert sondern auch vorgelebt werden.
Ab 6 Jahren ist die Mitgliedschaft in der Minifeuerwehr, ab 10 Jahren in der Jugendfeuerwehr möglich.

 

(mko) Nicht alltäglich kommt man in den Genuss, mit Rettungshunden üben zu dürfen. Die "Minis" aus Langsdorf hatten hierfür am 1. September einen ganzen Samstag Gelegenheit!

Mit ingesamt zehn Hunden reiste die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes am Samstagmorgen an. Nach einer Vorstellungsrunde, und einer Unterweisung der Kinder durch die acht Hundeführerinnen des DRK im allgemeinen Umgang mit Hunden, machten sich DRK und Minifeuerwehr auf den Weg in ein Waldstück, dass durch HessenForst für die Übung zur Verfügung gestellt wurde. Vor Ort angekommen wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt und mit den jeweiligen Rettungshunden vertraut gemacht. Im Anschluß wurden verschiedene Übungen durchgeführt, bei denen sich die Kinder verstecken und von den Hunden suchen lassen mussten. Da den Hunden die spezifischen Gerüche der Kinder nicht bekannt waren, kamen hier Flächensuchhunde zum Einsatz. Da sich Kinder vor der Pubertät im Geruch stark von Erwachsenen unterscheiden, stellt die Suche von Kindern immer eine besondere Herausforderung für die Hunde dar. Diese Übungen sind für die Rettungshunde also sehr wichtig, um sich an die Gerüche zu gewöhnen.

Zum Mittag lud der Feuerwehrverein Langsdorf zu einer gemeinsamen Stärkung im Feuerwehrhaus ein. Währenddessen versteckten sich einige Mitglieder der Langsdorfer Jugendfeuerwehr im Übungsgebiet.

Frisch gestärkt durften die Kleinen nun die Rettungshunde auf eine realitätsnahe Einsatzübung bei der Suche nach den Jugendlichen begleiten. Die zugewiesene Waldfläche wurde hierfür in vier Suchgebiete unterteilt und aus unterschiedlichen Richtungen mit der Suche begonnen. Teilweise gestaltete sich nicht nur die Suche schwierig für die Rettungshunde, sondern auch

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