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(ab) Am Samstag den 10.06.2017 fand in Nieder-Bessingen der Deutschlandpokal Wettbewerb der Feuerwehren statt. Es nahmen insgesamt 36 Wettkampfgruppen aus ganz Deutschland teil, davon zwei Mannschaften von der Feuerwehr Nieder-Bessingen. Dieser Feuerwehrwettkampf besteht aus zwei zu absolvierenden Disziplinen. Die erste zu absolvierende Disziplin ist der Aufbau eines Löschangriffes auf Zeit. Hierbei ist das Wasser fiktiv aus einem Fluss oder See zu entnehmen in der Fachsprache heisst die Wasserentnahmestelle offenes Gewässer. Ebenfalls muss durch die Gruppe eine Schlauchleitung mit zwei B-Schläuchen bis zum Wasserverteiler verlegt werden. Vom Wasserverteiler müssen zwei C-Rohre vorgenommen werden. Nun wird die Gruppe von den Wettkampfrichtern bewertet. Sauberes Arbeiten und die gestoppte Zeit fließen in diese Bewertung ein.

Die zweite Disziplin ist ein Staffellauf mit einer Gesamtlänge von 400 m. Es muss jeder der acht Läufer eine Wegstrecke von 50m zurücklegen. Als Staffelstab dient ein Mehrzweckstrahlrohr. Es müssen die folgenden drei Hindernisse überwunden werden: Schwebebalken, Hinderniswand und ein sogenanntes Sprungrohr. Der Läufer Acht hat spezielle Schutzprotektoren an, um Verletzungen zu vermeiden, wenn er das Sprungrohr überwindet. Hierbei zählt die Zeit.

Die Teilnehmer und Besucher der Veranstaltung waren mit der Organisation durch den Verein Freiwillige Feuerwehr Nieder-Bessingen begeistert. Von einigen Teilnehmern hörte man: „Wie immer perfekt organisiert, aber eine paar Grad weniger wären ideal“. Auf das Wetter konnte die Truppe um Thorsten Vekens jedoch leider keinen Einfluss nehmen.

Die Sieger des Deutschlandpokales lauten:

Während einige Einsatzkräfte in Lich einen Wassereinbruch bekämpften, in Bettenhausen ein Brandschutzsicherheitsdienst beim Sonnenwendfeuer geleistet wurde und Teilnehmer in der Atemschutzübungsstrecke ihre Fortbildung besuchten, fand in der Licher Privatbrauerei ein Empfang im Rahmen des Deutschlandpokals in Nieder-Bessingen statt.

Edgar Müller begrüßte als Vertreter der "Licher" die Gäste und freute sich dass man der Einladung so zahlreich gefolgt ist.

Wie schon vor ein paar Jahren, stellte die Brauerei ihren Hardtberggarten für diesen Empfang zur Verfügung. Über den Licher Dächern konnte man noch den zuvor durchgezogenen Gewitterwolken hinterherschauen und bei kalten Getränken auf das Wiedersehen mit vielen Bekannten anstoßen.

Thorsten Vekens, Trainer der Wettkampfgruppe, begrüßte in seinen Worten die zahlreichen Vertreter des hessischen Landesfeuerwehrverbandes, die Wertungsrichter aus dem Landkreis aber auch aus vielen angrenzenden Bundesländern. Sein Dank galt dem Gastgeber für die Möglichkeit auf diese tolle Aussicht und Ausrichtung des Abends. Er dachte aber auch an die vielen vielen Helfer die zeitgleich noch in Nieder-Bessingen mit dem Aufbau beschäftigt waren, nachdem die Arbeiten durch den Gewitterschauer über fast drei Stunden unterbrochen wurden.

Für Müller sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen. So sei es eine über Jahre entstandene und vertraute Zusammenarbeit sowie eine Wertschätzung für die erbrachten Leistungen. Sportlich und im Einsatzfall. Soetwas unterstütze man sehr gerne.

Kreisbrandinspektor Mario Binsch, der vor drei Jahren selber das bronzene Feuerwehrleistungsabzeichen erreichte, grüßte die Ehrengäste und freute sich auf die Wettbewerbe am Samstag. Er selber werde nicht teilnehmen, könne die erbrachten Leistungen aber seit damals noch besser einschätzen. Er wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg und natürlich auch Spaß.

Jens Richmann, Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, scherzte er könne sich auch vorstellen so ein Leistungsabzeichen abzulegen, sofern der Kreisbrandinspektor noch mal bereit wäre. Was daraus wird werden wir verfolgen.

Stadtbrandinspektor Marco Römer stellte klar wie stolz man auf die Leistungen der Nieder-Bessinger sei. Vor vier Jahren waren er und Bürgermeister Klein ins französische Mulhouse gekommen um das Damenteam zu unterstützen. Dieses Jahr, bei gleich zwei qualifizierten Mannschaften, werde dies sicherlich wieder der Fall sein. Römer lud alle Anwesenden ein sich zu melden, wenn an der Mitfahrt Interesse besteht.
In diesem Zuge übergabe er zwei Spendenurkunden der Sparkassenversicherung, die beide Mannschaften mit einem Betrag bei den Unterkunftskosten unterstützen wollen.

Als letzter sprach Landeswettbewerbsleiter Hans-Peter Bach. 
Bach gab zunächst ein paar Zahlen und Fakten zum Besten. 13 deutsche Teams werden Deutschland im Juli bei der Feuerwehr-Olympiade vertreten. Davon sind sieben - also über die Hälfte - aus Hessen. Zwei aus Nieder-Bessingen. Das mache ihn als Landesleiter stolz.
Er ging darauf sein, dass der hessische Innenminister ebenfalls einen Beitrag zu den entstehenden Kosten leisten wird.

Er berichtete, dass in den kommenden Wochen noch zahlreiche Wettbewerbe stattfinden, aber nur an einem einzigen sind alle 13 deutschen Vertreter zeitgleich im Wettstreit: am 10.06. in Nieder-Bessingen. Diese Tatsache verspreche sportliche Höchstleitungen.
Er beobachte die Nieder-Bessinger Mannschaft seit vielen Jahren. Und er unterstrich die stete Steigerung der Leistung durch Kontinuität, Training und Freude an dem was sie machen. 

Im Anschluss an die Grußworte gab es noch einen Snack und etwas Zeit die tolle Aussicht bei interessanten Gesprächen zu genießen.

Vom 09. bis zum 16. Juli findet im österreichischen Villach die Feuerwehr-Olympiade im internationalen Feuerwehrwettbewerb statt. Mit zwei Mannschaften hat sich die Wettbewerbsgruppe Nieder-Bessingen qualifiziert. Als Generalprobe gilt der Deutschlandpokal, der am 10. Juni in Nieder-Bessingen halt macht. Insgesamt nehmen 36 Mannschaften aus acht Bundesländern an dem Wettbewerb teil. Darunter sind auch alle 13 Teams die Deutschland in Österreich präsentieren und vertreten werden.

Über 300 Sportler messen sich in den zwei Wettbewerbsteilen A und B.
Im sogenannten A-Teil gilt es einen Löschangriff aus offenem Gewässer, zum Beispiel einem Bach, aufzubauen und mit zwei Löschleitungen vorzugehen. Im B-Teil, einem Staffellauf, gilt es neben der Schnelligkeit auch Hindernisse und Hürden zu überwinden. Spektakulär ist es, wenn die Läufer mit voller Geschwindigkeit über die Holzwand oder durch den Tunnel springen.

Sportliche Höchstleitungen und feuerwehrtechnische Fähigkeiten sind zu erwarten. Einreichhaltiges Kuchenbuffet und Leckerein aus der Küche des THW runden den Besuch ab.
Die Wettbewerbe starten um 10 Uhr auf dem Sportplatz und in der Ortsmitte.

Da sich der B-Teil über die Hauptstraße in Nieder-Bessingen erstreckt ist die Zufahrt ins Dorf nur über die Abfahrt nahe Ober-Bessingen möglich. Die Parkplätze für Besucher und Zuschauer sind ausgeschildert und gekennzeichnet.

Die deutschen Spitzenmannschaften freuen sich auf Sie.

(ab) Am gestrigen Samstag nahmen insgesamt elf Führungskräfte an dem eintägigen Seminar im Feuerwehrhaus Ober-Bessingen teil. Den Teilnehmern wurden neue und geänderte Dienstanweisungen und Standardeinsatzregeln, die bei der Feuerwehr Lich gelten, vorgestellt und die Kenntnisse über bereits bestehende Dienstanweisungen aufgefrischt. Folgende Dienstanweisungen und Standardeinsatzregeln wurden behandelt: Bereitstellungsräume, Heckwarnsysteme, Pressearbeit, Funkkonzept, Atemschutzeinsatz, Technische Einsatzleitung, Brandeinsatz mit Menschenleben in Gefahr, Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und die Dienstanweisung zur Ölspur Beseitigung. Die Themen wurden kurzweilig und interessant von Marc Kowal und Marco Hahn vermittelt. Während der Mittagspause gab es Würstchen vom Holzkohlegrill und ein reichhaltiges Salatbuffet. Nach der Mittagspause wurde das Erlernte in Gruppenarbeiten vertieft und anschließend vorgestellt.

(mko) Am vergangenen Samstag, 20.05.2017, führte die Einsatzabteilung Birklar ihre alljährliche Ganztagesübung durch.
Nach dem traditionellen gemeinsamen Frühstück festigten die Einsatzkräfte in einer Gruppenarbeit ihre Kentnisse der FwDV3. Im Ernstfall zählt für die Betroffenen jede Sekunde. Um so wichtiger ist es dass jeder Handgriff sitzt! Um die Standardvorgänge noch weiter zu beschleuningen, wurde das Setzen eines Rauchverschlusses sowie das Absuchen von Räumen nach vermissten Personen trainiert.
Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Übungsteilnehmer im Tagesverlauf über das Erlernte und Vertiefte austauschen. Den Abschluss des Tages machte eine FwDV3 + 7 Übung (Löschangriff mit Atemschutz) sowie die anschließende Reinigung der Fahrzeuge und Geräte.
Gemeinsam ließen die Einsatzkräfte den Tag am Grill ausklingen.

(jmü) Am gestrigen Samstag, den 13.05.2017, besuchten zehn Kinder der Mini- und Jugendfeuerwehr Bettenhausen den Tag der offenen Tür bei der Johanniter Luftrettung in Giessen. Bei einer geführten Tour über das Gelände des Luftrettungszentrums in der Lahnstraße, hatten die Kinder die Möglichkeit den Intensivtransporthubschrauber (ITH) "Christoph Giessen" aus nächster Nähe zu betrachten und bekamen einen Einblick in die Arbeit der Luftrettung und die Ausstattung des Hubschraubers. Außerdem konnten die Kinder noch einen Rettungswagen besichtigen, dabei bekamen sie alle Fragen von der Besatzung beantwortet. Nach den spannenden Informationen zu der Arbeit des Rettungsdienstes blieb noch Zeit um die auf dem Gelände bereitgestellten Attraktionen zu besichtigen. Allen Teilnehmern hat dieser lehrreiche und interessante Ausflug viel Spaß gemacht.