Wehrführer Peter Wissig begrüßte alle Anwesenden und verkündete die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung Feuerwehr Lich - Muschenheim. Anschließend folgte die Schweigeminute für alle verstorbenen Kameraden sowie aller im Dienst verstorbenen Einsatzkräfte der Feuerwehren.

Wissig begann seinen Bericht der Einsatzabteilung für das Jahr 2016 mit den abgearbeiteten Einsätzen. Die Einsatzzahlen waren im vergangenen Jahr etwas rückläufig. Dennoch musste die Einsatzabteilung zu 21größeren und kleineren Einsätzen ausrücken. Bei diesen wurden insgesamt 318 Einzelstunden geleistet. Außerdem führte die Einsatzabteilung sechs Mal vorbeugende Tätigkeiten bei Brandsicherheitsdiensten und Amtshilfen für die Polizei durch.
25 Übungsdienste wurden abgehalten wobei durchschnittlich 10 Einsatzkräfte teilnahmen. Auf Gemeinde, Kreis und Landesebene wurden 17 Lehrgänge besucht, um den schon jetzt sehr hohen Ausbildungsstandart noch zu verbessern.
Die geleisteten Stunden für Einsätze und Ausbildung bringen die Einsatzkräfte ehrenamtlich in Ihrer Freizeit auf. Zurzeit verrichten 20 Einsatzkräfte ihren Dienst am Standort in Muschenheim. Hiervon sind 2 Feuerwehrfrauen und 18 Feuerwehrmänner. Neue Gesichter sind immer gerne gesehen und so fand letztes Jahr ein Quereinsteiger den Weg in die Reihen der Einsatzabteilung. Wissig trug auch den Bericht der Ehren und Altersabteilung vor. In dieser Abteilung sind derzeit 7 Personen aktiv. Es wurden diverse Treffen abgehalten.

(mfla) Auch in der kalten Jahreszeit bietet die Minifeuerwehr Langsdorf ihren Mitgliedern ein vielfältiges und lehrreiches Programm. So besuchten sie am Samstag, den 11. Februar, das Wasserwerk in Inheiden und durften sich anschauen wo unser Trinkwasser eigentlich herkommt, es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass es aus dem Wasserhahn läuft. Außerdem nutzt die Feuerwehr das Wasserleitungsnetz zur Löschwasserversorgung.
Im Inheidner Wasserwerk der OVAG wird mit Hilfe von drei Brunnen nicht nur das Trinkwasser für unsere Region sondern auch zum Teil für die Stadt Frankfurt gewonnen. Aber bevor das Wasser den Weg über die kilometerlangen Leitungen zu unseren Wasserhähnen antritt wird es mittels Ozonanlage desinfiziert und gereinigt. Die Kinder staunten über das riesige Hochbecken auf dem OVAG Gelände von dem aus mit Hilfe von mehreren Pumpen das Wasser seinen Weg zu uns allen aufnimmt.
Neben der anschaulichen Führungen über das Gelände des OVAG Wasserwerks gab es auch eine kindgerechte Präsentation mit Hinweisen zum Thema Wassersparen.

Am 4. März besuchten die Kinder der Minifeuerwehr Langsdorf die Kameraden der Berufsfeuerwehr Gießen. Hier stand neben einer Führung durch die Fahrzeughalle und ausführlicher Erklärung der unterschiedlichen Feuerwehrfahrzeugen auch ein Besuch in der Leitstelle an. Die Leitstelle Gießen ist zuständig für die Koordination aller Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze, nicht nur in der Stadt sondern dem gesamten Landkreis Gießen. U.a. wurde hier mit den Feuerwehrkindern das richtige Absetzen eines Notrufes wiederholt. Den Abschluss bildete ein Besuch in der Atemschutzübungsanlage des Landkreises, in der sich die Atemschutzgeräteträger der Einsatzabteilungen aus Stadt und Landkreis jährlich einer Belastungsübung unterziehen müssen. Die Feuerwehrkinder hatten sichtlich Spaß beim Begehen der Übungsstecke.
Die Feuerwehr Langsdorf Dankt der OVAG sowie der Berufsfeuerwehr Gießen für die Unterstützung in der Jugendarbeit!

(ab) Wehrführer Michael Hölfeld konnte bei der Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung Langsdorf von 15 Einsätze berichten, wobei wieder einer der Schwerpunkte bei der technischen Hilfeleistung auf der Bundesstraße 457 lag. Ein größerer Brand in Lich wurde zusammen mit den Abteilungen Lich-Kernstadt und Eberstadt bekämpft. Eine sehr gute Ausrückezeit von Durchschnittlich

(pk) Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Lich-Muschenheim und die ehemalige Jugendwartin Regina Erb Wagner besuchten die Jahreshauptversammlung der Partnerfeuerwehr in Garding (Schleswig-Holstein). Als besonderer Anlass war das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst von Jugendwart Klaus Kofert Grund für den Besuch. Klaus hatte gemeinsam mit Ingo Kammer vor 26 Jahren die Partnerschaft der Jugendfeuerwehren Muschenheim und Garding besiegelt. Klaus musste aus Altersgründen nach 38 Jahren als Jugendfeuerwehrwart aufhören.
Genau wie in Hessen ist eine aktive Mitgliedschaft der Feuerwehr eine Voraussetzung für das Amt des Jugendwartes. Klaus wird seinem Nachfolger Tobias Hansen aber sicher bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir wünschen Klaus eine ruhige Zeit als "Feuerwehrrentner" und hoffen, dass man sich noch viele Male sehen wird. Der Überraschungsbesuch, von dem nur wenige wussten, war ein voller Erfolg. Und Klaus war sichtlich gerührt von der Anwesenheit der Freunde aus Muschenheim welche sich auf den nicht ganz kurzen Weg in den Norden gemacht haben.

Heute Abend fand in Ober-Bessingen der nächste Block der sogenannten "Truppmann II" Ausbildung statt.

Innerhalb von zwei Jahren, jedes Quartal an einem anderen Ort, werden acht Themenblöcke aus dem Lehrplan der Ausbildung geschult. So wird abteilungsübergreifend Wissen weitergegeben. 

Ober-Bessingen hat im Stadtgebiet den besonderen Einsatzschwerpunkt Stromversorgung und Ausleuchten. Hierzu wird nicht nur spezielles Wissen sondern auch zusätzliches Material vorgehalten. 

Nach einem theoretischen Teil, in dem zunächst einmal die Grundlagen zum Thema Strom nähergebracht wurden, in dem man die Gefahren die davon ausgehen erarbeitete und die (Ab-)Sicherheitsmaßnahmen zusammenfasste, ging es zu den praktischen Maßnahmen der Ersten Hilfe.

Im Anschluss wurden die Aggregate und Materialien zum Ausleuchten unter die Lupe genommen, bevor man einen Hubschrauber-Landeplatz in den Nachtstunden erhellte.

(pm/Licher) Um in Zukunft die örtliche Feuerwehr besser vor möglichen Gefahren durch Gase zu schützen, hat die Licher
Privatbrauerei die Kosten eines neuen Gaswarngerätes für die Licher Wehr übernommen.

Die Übergabe fand durch Dr. Ulrich Peters, Geschäftsführer der Licher Privatbrauerei, und den Brandschutzbeauftragten Ralf Rehkopf statt, die das Gaswarngerät an Bernd Klein, Bürgermeister der Stadt Lich, Wehrführer Christian Stein und Marco Römer, Brandinspektor der Stadt Lich überreichten. „Für uns ist es
selbstverständlich, die Feuerwehr der Stadt Lich bei ihren Einsätzen zu unterstützen“, betonte Dr. Peters. „Das Gaswarngerät soll im Gefahrenfall nicht nur in der Brauerei, sondern auch in anderen Fällen die Kameraden der örtlichen Feuerwehr vor gefährlichen Gasen schützen“, so der Brauerei-Geschäftsführer.

Für die Feuerwehr stellt eine Brauerei genauso wie beispielsweise ein Krankenhaus eine besondere Situation im Einsatzfall dar, da diese spezielle Anforderungen an Gaswarnanlagen mit sich bringt. Das Gerät für die Brauerei ist mit Sensoren zur Messung von CO2, Ammoniak und Kohlenmonoxid ausgestattet – Gase, deren Austritte normalerweise nicht einsehbar sind.

Im Notfall kann die Feuerwehr mittels des Geräts den Gasaustritt als auch den Gasgehalt feststellen. Die Kosten für das Gerät,das die Licher Privatbrauerei für die Feuerwehr angeschafft hat, belaufen sich auf rund 3000 Euro.

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