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Ausbildungsreiches Jahr 2018 in Langsdorf

(sb) 22 Einsätze fallen im Jahr 2018 in der Statistik der Langsdorfer Einsatzabteilung unter Technische Hilfeleistung. Weitere zehn teilen sich auf in fünf Brandeinsätze, zwei Amtshilfen für die Polizei, zwei Fehlalarme und einen Brandsicherheitsdienst. Erwähnenswert sind die Hilfeleistungen in den Nachbargemeinden Hungen und Gießen, in welchen nach dem Unwetter im Mai einige Keller aus zu pumpen waren. Neben den "üblichen" Verkehrsunfällen, gab es einen Flächen- und ein Dachstuhlbrand zu bewältigen.
Eine zweistellige Zahl können auch die besuchten Seminare und Lehrgänge vorweisen. Zu beachten sind außerdem die regelmäßigen Übungen. Außer den regulären Ausbildungsveranstaltungen gab es eine Ganztagsübung, die am Morgen mit Theorie begann und nach dem Mittag in den praktischen Teil überging.
Die Abschlussübung im Oktober fand nicht wenige Zuschauer. Das Szenario sorgte für Irritation bei den Anwesenden. Ein beschädigtes Fass mit nicht identifizierbarem Inhalt machte aus dem scheinbar herkömmlichen Verkehrsunfall einen Gefahrguteinsatz. Die Verunfallten mussten warten, bis die Flüssigkeit als Wasser identifiziert wurde. Danach konnten sie aus ihrem Fahrzeug befreit werden.
Für den Gebrauch bei Verkehrsunfällen wurde ein Rettungszylinder angeschafft, sowie ein Schwellerschuh um den neu beschafften Rettungszylinder sicher und stabil anzusetzen. Um den Unwettern und Hitzewellen entgegen zu treten wurde die Ausrüstung um eine hochleistungsstarke Schmutzwasserpumpe und ein Waldbrandkid erweitert. 2019 soll in der Ausbildung der Fokus mehr auf technische Hilfeleistungen gelegt werden.
Die Einsatzabteilung besteht aktuell aus 45 Aktiven.

Für die Langsdorfer Jugendfeuerwehr begann auch das Jahr 2018 mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume. Weiter ging es mit abwechslungsreichen Übungen, darunter auch eine Gemeinschaftsübung mit der Einsatzabteilung und den Minis. Bevor im Oktober die Gemeinschaftsübung aller Jugendfeuerwehren der Stadt Lich statt fand, konnte in Muschenheim beim Stadtpokal der 5. Platz erreicht werden.
Viele Mitglieder hat zurzeit die Minifeuerwehr. Mit acht Neuzugängen und einem Wechsel zur Jugend zählt die Gruppe 21 Mitglieder. Das Angebot für die Kinder ist vielfältig. Die Berufsfeuerwehr in Frankfurt wurde ebenso besucht wie der THW Standort in Gießen
In den wärmeren Monaten wurden praxisnahe Übungen abgehalten, so dass die Minis ihr Können bei einer Schauübung zum Brunnenfest zeigen konnten. Unterstützt wurden sie dabei von der Jugendfeuerwehr und die Drehleiter des Standortes Lich. Eine weitere Gemeinschaftsübung mit Jugend und Einsatzabteilung wurde im Sommer durchgeführt.
Überdies wurde auch fleißig mit dem DRK geübt. Wie bereits im letzten Jahr wurde eine Ganztagsübung mit der Rettungshundestaffel abgehalten und in einer weiteren Übung die Erste Hilfe erlernt.
Gegen Ende des Jahres besuchte man das Theater in Bad Nauheim. Für dieses Geschenk wird sich beim Verein bedankt. Dank geht auch an alle Betreuer und Kameraden, welche die Jugendarbeit ermöglichen.

Grußworte überbringen der Stadtrat Günther Block, Stadtbrandinspektor Marco Römer und der Ortsbeirat.
Günther Block verliert nicht viele Worte und bedankt sich bei allen Einsatzkräften. Er lobt auch in diesem Jahr die Jugendarbeit, durch seine Enkel kenne er die Anforderungen gut. Mit dem Hinweis, bestellte und gewünschte Ausstattung wurde bereits vom Magistrat bewilligt, übergibt er das Wort an SBI Marco Römer.
Dieser freut sich über die zahlreichen Besuche von Lehrgängen und Seminaren - Gut gerüstet für die immer mehr und umfangreicher werdenden Einsätze.
Er bedankt sich bei den Kräften, die Zeit in diese Weiterbildung, aber auch in jeden Ernstfall stecken. Mit Langsdorf ist in der Kommune Lich auch eine gute Tagesalarmsicherheit gegeben, die Stadt braucht sich keine Gedanken machen.
Auch er bedankt sich für die gute Jugendarbeit, man dürfe sich allerdings auf keinen Fall darauf ausruhen. Die Zahl steht und fällt mit den Betreuern. Der Ortsbeirat knüpft daran an und bedankt sich ebenfalls bei den Freiwilligen.

Neben den informativen Jahresberichten werden der Jugendwart und sein Stellvertreter gewählt. Max Mückstein und Mika Bauer werden zukünftig die Jugendarbeit betreuen
Befördert werden Philipp Gütlich und Mika Bauer zum Feuerwehrmann, Anne Sames zur Feuerwehrfrau. Wolf Christopher Gramatte darf sich Oberlöschmeister nennen.