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Die Jugendfeuerwehr aus Muschenheim traf sich, wie jeden Mittwoch, um 18 Uhr zum gemeinsamen Ausflug nach Linden. Auf der dortigen Bowlingbahn wollte man sich sportlich betätigen und den Teamgeist fördern. Trotz aller "Rivalität" kam der Spaß dabei nicht zu kurz.

Jugendfeuerwehr, ein Hobby das eben nicht nur aus Feuer löschen und ähnlichem besteht.

Wenn ihr zwischen zehn und 17 Jahre alt seid - klickt euch mal hier rein ...

Am Samstagabend alarmierte die Zentrale Leitstelle in Gießen die Einsatzkräfte aus Nieder-Bessingen zu einer Nachtalarmübung an die Peinmühle. Das Objekt liegt etwa einen Kilometer außerhalb an der Landstraße 3481, direkt an der Wetter. Bereits sechs Minuten nach dem ertönen der Sirenen und der Funkmeldeempfänger waren die ersten neun Feuerwehrmänner und -frauen am Übungsort.

Markus Kerscher, der sich das Szenario ausgedacht und die Übung vorbereitet hat, instruierte den Gruppenführer des Löschgruppenfahrzeuges in die angenommene Lage. Neben dem Brand gab es noch zwei vermisste Personen zu suchen. Eine Wasserversorgung musste aus dem Bach aufgebaut werden.

Parallel wurden die Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Weiteres Personal kam mit dem Mannschaftsfahrzeug nach und unterstützte bei den zahlreichen Aufgaben.

Um es dem vorgehenden Atemschutztrupp zu erschweren wurden die Atemschutzmasken präpariert, sodass man tatsächlich nichts erkennen konnte und sich, wie im echten Einsatz, vortasten musste.

All das fand statt unter den Augen des stellvertretenden Stadtbrandinspektors und den beiden Anwohnern, die es uns ermöglicht haben diese Übung durchführen zu können, statt. Nach rund einer Stunde war das Übungsziel erreicht. Im Anschluss gab es eine "Manöverkritik" mit dem Ziel sich stetig zu verbessern.

Hier finden Sie ein paar Bilder:

 

Erste-Hilfe gehört zur Feuerwehr wie das Wasser zum Löschen. Bereits vor dem Feuerwehr-Grundlehrgang muss die angehende Feuerwehr Einsatzkraft einen Erste-Hilfe Kurs absolvieren. Auch in den offiziellen Aufgabenbeschreibungen, also den Vorgaben wer welche Dinge zu tun hat, steht das Retten und damit die Erste-Hilfe an oberster Stelle. Nicht an jeder Einsatz- oder Übungsstelle ist immer der Rettungsdienst anwesend, und man will sich natürlich auch selber absichern.

Im Rahmen der Truppmann-II Ausbildung werden weitere vier Stunden Unterricht in diesem Bereich gefordert. Abteilungsübergreifend fand diese Einheit nun im Feuerwehrhaus in Muschenheim statt. Als Gast-Ausbilder konnten wir Torsten Hansmann, Voraushelfer und stellvertretender Leiter der Feuerwehr Buseck, begrüßen. Er verfügt neben der entsprechenden Ausbildung über langjährige Erfahrung in der rettungsdienstlichen Unterstützung.

Nach der Begrüßung der 13 Teilnehmer aus den verschiedenen Licher Einsatzabteilungen ging es in einen ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis. 

Wundversorgung, auch bei stark blutenden Wunden, oder die Möglichkeit der Schienung bei Knochenbrüchen wurden besprochen und dann gegenseitig angewandt und ausprobiert. Für all dies gibt es Material in den einheitlichen Notfallrucksäcken aller Licher Löschfahrzeuge.

Immer wieder auch der Hinweis, wie wichtig die einfache Betreuung verletzter oder betroffener Personen ist. 

Unser Dank gilt Torsten der sich die Zeit für uns genommen hat.

 

Vier mal im Jahr findet die spezielle Truppmann-II Ausbildung statt, immer an einem anderen Standort. Diese ist Grundlage für verschiedene weiterführende Ausbildungen. Neben den Standorten die man kennenlernt, kommt man auch mit Einsatzkräften aus anderen Abteilungen ins Gespräch und hat den gleichen Wissenstand. Ein Plus im Einsatzfall.

Am vergangenen Samstag, den 05.11.2016, übten die Einsatzabteilungen aus Nieder- und Ober-Bessingen gemeinsam zum Jahresabschluß. Zum Alarmzeitpunkt gegen 15:15 Uhr wurde durch die Leitstelle Gießen eine brennende Mülltonne an einem Wohngebäude in Ober-Bessingen gemeldet. Die ersteintreffenden Kräfte aus Ober-Bessingen stellten schnell fest, dass das Feuer bereits auf das Wohnhaus übergegriffen hatte und zwei Personen im Gebäude vermisst wurden. Zwei Trupps mit Atemschutzgeräteträgern wurden ausgerüstet und gingen in das Gebäude vor. Parallel wurde eine Anleiterbereitschaft mittels vierteiliger Steckleiter hergestellt, um den Trupps im Gebäude einen zusätzlichen Rückweg zu sichern. Die kurz darauf eintreffenden Kräfte aus Nieder-Bessingen stellten eine zweite Wasserversorgung sicher und schützten Nachbargebäude und angrenzende Waldfläche vor einem Übergreifen der Flammen. Ein weiterer Trupp aus Nieder-Bessingen wurde mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und stellte den Sicherungstrupp für die Atemschutzgeräteträger im Gebäude.

Nach kurzer Zeit wurden die vermissten Personen gefunden und gerettet. Das Feuer war schnell gelöscht und die Übung wurde beendet.

Im Anschluß traf man sich noch gemeinsam im Feuerwehrhaus Ober-Bessingen um eine Nachbesprechung der Übung durchzuführen. Probleme wurden an- und Verbesserungsmöglichkeiten besprochen.

 

(mko) ... lautete das Alarmstichwort, mit dem die Abschlußübung der Einsatzabteilungen aus Birklar und Muschenheim am 29.10.2016 begann.

Bereits kurz nach der Alarmierung trafen die ersten Kräfte aus Birklar an der Einsatzstelle ein und erkundeten die Lage. Da in einem verrauchten Nebengebäude zwei Personen vermisst wurden, forderte man schnell Unterstützung aus Muschenheim an. Während die anwesenden Einsatzkräfte die Wasserversorgung aufbauten rüsteten sich zwei Einsatzkräfte aus Birklar mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr aus und begaben sich in der Scheune auf die Suche nach den Vermissten, welche sie auf dem Heuboden fanden. Da die Personen verletzt waren und nicht laufen konnten holte man die Steckleiter, das Spineboard und einen weiteren Atemschutztrupp aus Muschenheim zu Hilfe. Die verletzten Personen konnten ohne Probleme von den beiden Trupps über die Steckleiter abgelassen und gerettet werden. Auch der angenommene Brand war von den routinierten Einsatzkräften schnell gelöscht worden.

Im Anschluss fanden sich die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus Birklar zur Nachbesprechung und kurzer geselliger Runde ein.

 

Am vergangenen Samstagnachmittag wurden die drei Eberstädter Abteilungen (Einsatzabteilung, Mini- und Jugendfeuerwehr) zu einer gemeinsamen Übung hinter den Friedhof der evangelische Kirche gerufen. Eine dort stehende Gartenhütte stand in Flammen.

Hier galt es ein Übergreifen auf die Streuobstwiese zu verhindern. Mit Unterstützung der "Großen" nahm die Minifeuerwehr die erste Schlauchleitung vor und konnte genau dieses Ziel erreichen. Weitere Schläuche zur Brandbekämpfung wurden durch die Jugendfeuerwehr vorgenommen. Die Wasserversorgung wurde aus dem Hydrantennetz sichergestellt. Hierzu waren beide in Eberstadt stationierten Einsatzfahrzeuge eingesetzt. Hinterher wurden die Gerätschaften zusammen wieder für den nächsten Einsatz vorbereitet.

Eine für den Nachwuschs lehrreiche Übung die viel Spaß bereitet hat. Voller Motivation freut man sich schon auf die nächste gemeinsame Übung von den "Minis" bis zu den "Alten".