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Berufsfeuerwehrtag in Lich und Nieder-Bessingen

Einen Tag Dienst auf einer Feuerwache – so hatten es die Jugendfeuerwehrverantwortlichen aus Lich und Nieder-Bessingen geplant und den „Berufsfeuerwehrtag" initiiert. So wurden die Feuerwehrhäuser in Nieder-Bessingen und Lich bezogen und teilweise auch gemeinsam an "Einsatzstellen" zusammengearbeitet.

Bei dem Berufsfeuerwehrtag handelte es sich um einen 24 Stunden „Dienst" der extra für die Jugendlichen konzipiert wurde. Dabei sollten die Jugendlichen Einblick in den Alltag einer Berufsfeuerwehr erhalten, weshalb auch entsprechende – auf die Verhältnisse der Jugendlichen – angepasste Einsätze auf der Tagesordnung standen. Dabei wurden keine Szenarien gestellt, die die Jugendlichen gefährden und die Unfallverhütungsvorschriften verletzen würden. Innerhalb der 24 Stunden standen Schulung, Sport und Ausbildung an feuerwehrtechnischen Gerätschaften auf der Tagesordnung.

Die Besonderheit des Berufsfeuerwehrtages lag neben der technischen Weiterbildung hauptsächlich auf der Förderung des sozialen Engagements und der Arbeit im Team. Bei den einzelnen Punkten im Tagesablauf, sollten die Jugendlichen lernen, Dinge miteinander zu erarbeiten und sich gegenseitig Hilfestellung geben zu können (Teamwork und soziale Kompetenzen sind gefragt). Dazu gehörten unter anderem das gemeinsame vorbereiten der Mahlzeiten oder die gemeinsame Übernachtung im Feuerwehrhaus.

Insgesamt 18 Kinder und Jugendliche (elf in Lich und sieben in Nieder-Bessingen) und zahlreiche Betreuer trafen sich an den beiden Standorten, um morgens gemeinsam den Dienst anzutreten und die Gerätschaften auf ihre Funktion zu überprüfen.

Viel Zeit dazu gab es nicht, denn wie im wahren Leben konnte man es sich nicht aussuchen und musste gleich zu den ersten Einsätzen ausrücken. In Nieder-Bessingen galt es eine Katze von einem Baum zu retten, in Lich war eine Person unter einem Auto eingeklemmt. Beim Versuch einer Reparatur, knickte der Wagenheber um und begrub die verunglückte Puppe unter dem Fahrzeug. Hier musste man den Rettungsdienst bei der Versorgung und der Rettung aus der Zwangslage unterstützen.

Über den Tag verteilt wurden Dienstsport betrieben, theoretische Ausbildungen wie z.B. Maßnahmen der Ersten-Hilfe oder die Möglichkeiten der technische Unfallrettung besprochen und gemeinsam das Mittagessen zubereitet.

In Nieder-Bessingen waren zu diesem Zeitpunkt auch Reinhold Fröhlich und einige Eltern anwesend. Fröhlich übergab weitere Jugendfeuerwehr-Spinde, die er baute und der Jugendfeuerwehr kostenfrei zur Verfügung stellte. Hier ein herzliches Dankeschön!

Das morgendlich erlernte Wissen über die Unfallrettung musste dann am frühen Nachmittag, beim ersten gemeinsamen Einsatz der beiden Feuerwachen, angewandt werden. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde simuliert. Neben den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr war auch der Rettungswagen des DRK Mittelhessen mit Personal an der Übung beteiligt.

Die Einsatznachbereitung fand, ebenfalls gemeinsam, auf der Wache in der Licher Ringstraße statt. Hier konnten sich die Nieder-Bessinger über den Fuhrpark der Einsatzabteilung Kernstadt informieren, bevor man die Heimfahrt in die eigene Wache startete.

Den Rest des Nachmittages konnten die Kids die Freizeit genießen, wäre da nicht noch die automatische Brandmeldeanlage des Licher Krankenhauses gewesen. Dies nutzte der Feuerwehrnachwuchs gleich für eine Objektbegehung, die vom technischen Leiter der Asklepiosklinik, Herrn Pieck, geleitet wurde.

Bei Pizza und Gegrilltem konnte man den Abend einläuten. Auf Grund der hohen Temperaturen kam es aber innerhalb kürzester Zeit zu einem Flächenbrand in Nieder-Bessingen und Lich. Parallel wurde eine Gruppe der Licher Wache zu einer Ölspur alarmiert.

Bei Einbruch der Dunkelheit kam es zu einer unklaren Rauchentwicklung an der Nieder-Bessinger Grillhütte. Auf Grund der Schilderungen wurden hier beide Wachen zum zweiten gemeinsamen Einsatz parallel alarmiert. Es brannten Rundballen, die mit Wasser und Schaum abgelöscht wurden. Hier kam auch der Abrollbehälter-Wasser der Feuerwehr Lich zum Einsatz, der an der abgelegenen Einsatzstelle eine Löschwasserversorgung sicherstellen konnte.

Müde und glücklich ging es anschließend ins Bett.

Leider war auch die Nacht in Lich nicht ganz so ruhig und man musste zu einem PKW Brand und einem umgestürzten Baum ausrücken.

Der Morgen begann für beide Jugendabteilungen mit einer gemeinsamen Personensuche, die man erfolgreich abschließen konnte.

Nach dem Frühstück wurde die Wache wieder aufgeräumt und einsatzbereit an die nächste Schicht übergeben.

Wenn ihr auch Bock auf einen solchen Tag oder die Jugendfeuerwehr habt, dann kommt doch einfach mal vorbei! Infos bekommt ihr hier --> Infos zur Jugendfeuerwehr

Hier gibt es ein paar Bilder: